Franz-Christoph Borchard, Sascha Dietrich und Tim Dressler (v. l.) auf dem neuen "Parkplatz Hauptbahnhof". 2,50 Meter breit sind die Boxen in Schrägstellung. - © Foto: Wolfgang Rudolf
Franz-Christoph Borchard, Sascha Dietrich und Tim Dressler (v. l.) auf dem neuen "Parkplatz Hauptbahnhof". 2,50 Meter breit sind die Boxen in Schrägstellung. | © Foto: Wolfgang Rudolf

Mitte Neue Parkplätze am Bahnhof

Franz-Christoph Borchard und Sascha Dietrich investieren 700.000 Euro

VON ARIANE MÖNIKES

Mitte. 2010 haben die beiden Bielefelder Projektentwickler Franz-Christoph Borchard und Sascha Dietrich das Dreiecksgelände mit 30.000 Quadratmetern Nutzfläche zwischen Hauptbahnhof und Herforder Straße gekauft – der Einstieg ins größte Büroprojekt Bielefelds. Morgen wird auf dem Gelände der "Parkplatz Hauptbahnhof" mit 136 Stellplätzen eröffnet – 2,50 Meter breit.

700.000 Euro haben Borchard und Dietrich investiert, vier Monate lang wurde auf dem 4.000 Quadratmeter großen Areal gebaut. Von der Parkfläche profitieren sollen in erster Linie Bahnkunden, aber auch Autofahrer, die zum Einkaufen in die City kommen, sagt Borchard.

1 Euro müssen die Kunden pro Stunde zahlen, wenn sie ihren Wagen dort abstellen, 8 Euro am Tag. "An sieben Tagen die Woche ist der Parkplatz geöffnet, 24 Stunden lang", sagt Dietrich. Schon im Weihnachtsgeschäft rechnen Borchard und Dietrich mit viel Andrang.

Der Parkplatz hat zwei Ein- sowie Ausfahrten und ist sowohl von der Herforder Straße als auch von der Nahariyastraße zu erreichen. Ans Parkleitsystem der Stadt wird er angeschlossen, sagt Borchard. Das Büro Jonek und Dressler Architekten hat die Planung umgesetzt, die Kassenhäuschen sind in der Dunkelheit beleuchtet, Angsträume gebe es auf dem Parkplatz keine.

Ursprünglich war auf dem Gelände ein Parkhaus geplant. Borchard: "Der Beirat für Stadtgestaltung konnte sich dafür aber nicht erwärmen."

Im Dezember 2013 hatte das Jobcenter Arbeitplus ein sechsgeschossiges Bürohaus mit 10.000 Quadratmetern Nutzfläche in dem so genannten "Quartier Nr. 1" bezogen. Zwei Bauflächen auf dem Gelände sind noch frei, an der Spitze des Dreiecks ist ein Turm geplant – ein 19-geschossiges Hochhaus. "Städtebaulich ein Highlight", sagt Borchard. Interessenten gebe es bereits.

70 Meter hoch soll das Gebäude werden und sehr gut sowohl von der Herforder Straße aus als auch für Bahnreisende aus Richtung Herford einzusehen sein.

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