Bielefeld Bielefelder Hooligan-Prozess: Kritik am Strafmaß für zweiten Haupttäter

Der Tag der Urteilsverkündung

Bielefeld. Selten hat ein Prozess in Bielefeld bundesweit für so viel Aufmerksamkeit gesorgt. Zur Urteilsverkündung im Hooligan-Prozess am Dienstagnachmittag hatten sich diesmal nicht nur die Medien, sondern auch viele Beteiligte des Verfahrens zahlreich eingefunden: Polizeibeamte, Fans, Fanbetreuer, Arminia-Funktionäre. Auch die Familie und Freunde des Hauptopfers, Malte K., waren angereist. Einige Zuschauer mussten sogar stehen, als die elf Urteile verkündet wurden. Philipp G. blickt mehrfach im Saal in die Runde. Blicke, die möglicherweise auf seine innere Anspannung hindeuten. Doch kaum ist der Urteilstenor verkündet, sitzt er so kerzengerade und scheinbar gefasst auf seinem Platz, wie er es auch an den vorherigen 15 Verhandlungstagen getan hat. Lediglich ein gelegentliches nervöses Trommeln mit den Fingern könnte als Zeichen innerer Aufgewühltheit gedeutet werden...

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