"Wagabanda" darf bleiben

Einigung am Donnerstagabend gefunden

Bielefeld (nw). Das Bielefelder Bauwagen-Wohnprojekt "Wagabanda" darf bleiben. Ursprünglich war den Bewohnerinnen der Bauwagensiedlung eine Räumungs-Frist bis Ende September gesetzt worden.

Neben dem Platz soll der neue Hochschulcampus "Lange Lage" entstehen, und direkt durch die "Wagabanda"-Siedlung sollte ein Radweg führen. Aber nun soll der Weg doch an dem Wagenplatz vorbeigeführt werden, wie Radio Bielefeld berichtet.

Die "Wagabanda" existiert seit 16 Jahren auf der besetzten Fläche eines ehemaligen Bauernhofes in der Nähe der Bielefelder Universität. Das Gelände gehört dem Bau und Liegenschaftsbetrieb Bielefeld (BLB), der den Platz ab 2012 für einen Rad- und Wanderweg am geplanten neuen Hochschulcampus nutzen wollte.

Parteien wollen einvernehmliche Lösung

Die zehn Bewohnerinnen hatten bisher erfolglos nach einem Alternativ-Standort Ausschau gehalten - ebenso wie BLB und Stadt. Alle Parteien wollen eine einvernehmlichen Lösung.

Auch viele Bielefelder haben sich mit den Bewohnerinnen solidarisiert, darunter auch Oberbürgermeister Pit Clausen. Am Donnerstagabend konnte dann eine Einigung gefunden werden, der geplante Weg wird verlegt, und die zu Zeit zehn Frauen dürfen weiterhin dort wohnen bleiben.

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