Abbruch, Restaurierung, Neubau: Der Stammsitz des Bankhauses Lampe am Alten Markt wird seit 2016 umgestaltet. Die archäologischen Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, jetzt geht es um den Hochbau und die Erstellung der Neubauten. - © Andreas Zobe
Abbruch, Restaurierung, Neubau: Der Stammsitz des Bankhauses Lampe am Alten Markt wird seit 2016 umgestaltet. Die archäologischen Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, jetzt geht es um den Hochbau und die Erstellung der Neubauten. | © Andreas Zobe

Bielefeld Das Bielefelder Bankhaus Lampe am Alten Markt wird erst 2019 fertig

Alexander Lange

Bielefeld. Vor den historischen Fassaden am Alten Markt stehen Glühweinbuden, Kramläden und ein Weihnachtsbaum. Hinter den Fassaden stehen Bauwagen, Bagger und ein meterhoher Kran. Seit Mai 2016 wird der historische Stammsitz des Bankhauses Lampe in Bielefelds Zentrum zu großen Teilen abgebrochen, restauriert und neu aufgebaut. Neben den drei Bankgebäuden sind auch je ein Gebäude in der Piggenstraße, ein Gebäude am Gehrenberg und die Innenhoffläche in die Bauarbeiten einbezogen. Für die anliegenden Wohn- und Geschäftshäuser entsteht im Innenhof eine Tiefgarage, die über die Piggenstraße erreicht werden kann. "Ziel unserer Baumaßnahme ist es, die historischen und stadtbildprägenden Fassaden unseres Stammhauses am Alten Markt als Baudenkmal und Wahrzeichen im Herzen der Stadt Bielefeld zu erhalten", vermeldet Bankhaus-Lampe-Pressesprecherin Sandra Herzenbruch. Aktuell werden unter die Gebäude acht Meter tiefe Löcher gebohrt Der Fokus der Arbeiten in den vergangenen Monaten lag insbesondere im Tiefbau und den archäologischen Ausgrabungen im Innenhof der Gebäude. Auch der Rückbau und Abbruch der Gebäude hinter den historischen Fassaden, im Innenhof und an der Piggenstraße ist inzwischen abgeschlossen. Seit Oktober geht es nun um den Hochbau. Dafür steht ein Lastenkran zwischen den Gebäuden. "Zum Hochbau zählen der Aushub der Baugrube und Bau der Tiefgarage sowie die Erstellung der Neubauten und die Sanierung der zu erhaltenden Gebäudeteile", sagt Herzenbruch. Aktuell werden unter die Gebäude an der Welle bis zu acht Meter tiefe Löcher gebohrt und zur Stabilisierung mit Beton verfüllt. Für die Anwohner eine hohe Belastung. Ziel sei ein Bauabschluss im Frühjahr 2019, erklärt Herzenbruch. Bei Baubeginn in 2016 hatten die Verantwortlichen noch mit einem Abschluss im Sommer 2018 geplant. Doch die archäologischen Arbeiten im Innenhof verzögerten den Bauplan. Daher müssen Bewohner weiterhin mit Beeinträchtigungen sowie mit eingeschränkten Parkmöglichkeiten rechnen.

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