"Ich will mehr Geld", sagte der Räuber. "Sorry, schlechter Umsatz", entgegnete der Kiosk-Angestellte. "Ach so, na dann." - © Symbolfoto Pixabay
"Ich will mehr Geld", sagte der Räuber. "Sorry, schlechter Umsatz", entgegnete der Kiosk-Angestellte. "Ach so, na dann." | © Symbolfoto Pixabay

Bielefeld Kiosk-Angestellter verweigert Räuber Geldausgabe - der Umsatz sei zu schlecht

Das muss man als Räuber akzeptieren

Alexandra Buck

Bielefeld. Ein Mann hat an einem Kiosk an der Jakobusstraße Beute in beeindruckender Höhe gemacht. Ganze fünf Euro konnte er dem Kioskbesitzer abnehmen. Gegen 15.25 Uhr betrat der Mann am 12. November den Kiosk. Er bedrohte den 42-jährigen Angestellten und verlangte die Herausgabe von Geld. Das Opfer übergab dem Täter laut Polizei Kleingeld in Höhe von fünf Euro. Betriebswirtschaftlich versiert Als der Mann mehr Geld forderte, verwies der Kiosk-Mitarbeiter auf den schlechten Umsatz. Das überzeugte den offenbar betriebswirtschaftlich versierten Räuber augenscheinlich. Als der Täter den Kiosk verließ, informierte der Angestellte die Polizei. Der Mann beschrieb den Polizeibeamten den Tatverdächtigen - und sie nahmen ihn an der Oststraße vorläufig fest. Der polizeibekannte, 31-jährige Bielefelder hatte in einem anderen Kiosk von der Beute eine Dose Bier gekauft. Die Polizisten fanden bei seiner Durchsuchung die restlichen vier Euro. Ein Strafverfahren wegen räuberischer Erpressung ist eingeleitet.

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