Bielefeld Die Einbrecher starten in die Wintersaison: Hier schlugen die Täter in Bielefeld zu

17 Einbrüche in einer Woche bedeuten die höchste Quote seit dem Sommer

Jens Reichenbach

Bielefeld. Die so viel bezeichnete dunkle Jahreszeit hat begonnen - auch für die Einbrecher in Bielefeld. So scheint es jedenfalls. Gleich 17 Wohnungseinbrüche registrierte die Polizei in der vergangenen Woche. Das ist die höchste Wochenquote seit dem ungewöhnlich stark von Einbrechern belasteten Sommer. Seit Jahresbeginn ist es die dritthöchste Summe von Einbrüchen und Einbruchsversuchen. Nur in der letzten Juliwoche (33 Taten) und zweimal im August (je 19 Taten) war die Wochenbilanz schlimmer. Bielefelds Kripochef Wolfgang Niewald hatte im Interviewformat "Liebold Live" am 6. November bei Radio Bielefeld berichtet, dass in diesem Jahr die Zahl der Einbrüche im Sommer ungewöhnlich hoch war. Dafür seien die Wintermonate Januar und Februar vergleichsweise entspannt gewesen. Mehr als 500 Einbrüche bereits in diesem Jahr Vergangene Woche schlugen die Täter fünfmal im Stadtbezirk Mitte und fünfmal in Heepen zu. Je zwei Tatorte liegen in den beiden Stadtbezirken Senne und Sennestadt, die traditionell eher unterrepräsentiert sind. Mit den 17 Taten der vergangenen Woche kletterte die Zahl der Wohnungseinbrüche in diesem Jahr nun schon über 500. Seit April 2016 präsentiert die Polizei ihren Einbruchsradar. Im vergangenen Jahr lag die Summe der Taten (allerdings ohne Januar, Februar und März) auf 421. Die Kripo rät: "Sichern Sie mögliche Schwachstellen in Haus oder Wohnung durch den Einbau von geprüfter Sicherungstechnik. Gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet den Täter Zeit und verursacht Lärm." Die Polizei Bielefeld berät individuell, welche Sicherungsalternativen für Zuhause geeignet sind. Kontakt unter Tel. (0521) 58 37 25 55.

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