Bei der Arbeit: Jens Preukar (v. l.), Vorarbeiter, Dennis Osterhaus und und Oliver Roßberg, Mitarbeiter im Nordpark, beim Bepflanzen der Blumenzwiebeln. - © Wolfgang Rudolf
Bei der Arbeit: Jens Preukar (v. l.), Vorarbeiter, Dennis Osterhaus und und Oliver Roßberg, Mitarbeiter im Nordpark, beim Bepflanzen der Blumenzwiebeln. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Bielefeld wird im Frühjahr richtig bunt

Im Nordpark werden Tausende Blumenzwiebeln in die Erde gepflanzt. Gärtner arbeiten mit Maschinen. Weiteres Insektensterben soll verhindert werden

Alexander Thron

Mitte. Der Umweltbetrieb hat mit der Pflanzung von Blumenzwiebeln im Nordpark begonnen. Unter dem Motto: „Bereitet den Frühling vor", werden sie mit Hilfe von Maschinen in die Erde gesetzt. Auf einer Fläche von 300 Quadratmetern im Nordpark werden Blumenzwiebeln gepflanzt. Ein weiteres Insektensterben soll damit verhindert werden. Wenn die Zwiebelstreifen im Mai anfangen zu blühen, sollen vor allem Bienen und Schmetterlinge frischen Nektar finden. Das Verfahren funktioniert folgendermaßen: Ein Traktor reißt mit einem Pflug den Boden auf und die Zwiebeln werden linienförmig in die Erde gelegt. Da die Zwiebeln die Wurzeln der Bäume beschädigen könnten, werden sie nicht in der Nähe von Bäumen gepflanzt. Besonders die Buchen gelten als sehr empfindlich. Das Stichwort lautet Biodiversität: Flora und Fauna sollen in die Stadt zurückgeholt werden. Eine weitere Zerstörung der Lebensräume von Bienen und Schmetterlingen soll so verhindert und Nahrung für die Vögel geschaffen werden. Zudem hat der Umweltbetrieb ein Projekt mit der Uni Heidelberg, bei dem Nährpflanzen für Bienen und Schmetterlinge gepflanzt werden. Das Projekt soll die Flora und Fauna beider Städte stärken. 2014 hat der Umweltbetrieb bereits im Rahmen des 800-jährigen Bestehen der Stadt Bielefeld rotweiße Tulpen gepflanzt.

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