Dienstag und Mittwoch könnten in Bielefeld tolle Freibadtage werden. - © Christian Weische
Dienstag und Mittwoch könnten in Bielefeld tolle Freibadtage werden. | © Christian Weische

Bielefeld Am Mittwoch könnte Bielefeld die 30-Grad Marke knacken

Doch von dauerhaftem Hochsommerwetter sind wir weit entfernt

Alexandra Buck

Bielefeld. Mit ein bisschen Glück wird in Bielefeld am kommenden Mittwoch die 30-Grad-Marke geknackt. Laut der Prognose des Wetterdienstes baut sich die Wärme ab Montag langsam auf. 10 Stunden Sonnenschein verspricht der Wetterdienst bereits am Montag. Allerdings wird es noch nicht ganz so warm. Bis zu 21 Grad werden erreicht. Am Dienstag geht es weiter bergauf. Bei bis zu 13 Stunden Sonnenschein wird es bis zu 23 Grad warm. Besonders am Mittag und Abend soll dabei kein Wölkchen am Himmel zu sehen sein. Höhepunkt am Mittwoch Am Mittwoch erreichen die Temperaturen dann ihren Höhepunkt in der kommenden Woche. Bis zu 30 Grad sollen erreicht werden. Wie üblich folgt auf den kleinen Hochsommereinbruch allerdings schon am Abend wieder Regen. Dennoch sind immerhin zehn sonnige Stunden angesagt. Die Temperatur bleibt am Donnerstag mit 27 Grad immer noch ordentlich sommerlich. Allerdings ist morgens und am Mittag mit Windböen mit bis zu 45 km/h zu rechnen. Am Freitag steigt dann bei bis zu 25 Grad die Gewitterneigung. Die heißeste Phase im Jahr tritt laut wetter.com meist im Zeitraum zwischen 23. Juli und 23. August auf. Diese sommerliche Hitzeperiode sei bei uns Meteorologen demnach als "Hundstage" bekannt. Was sind Hundstage? Der Begriff "Hundstage" leite sich vom Sternbild "Großer Hund" ab. Die Vierbeiner hätten mit der Bezeichnung der Hundstage und dem heißen Wetter allerdings nichts zu tun. Die Römer bezeichneten den Zeitraum, in dem das Sternbild der "Große Hund " mit seinem hellsten Stern Sirius (Hundsstern) am Morgenhimmel zu sehen war, als "Tage des Hundes". Da diese "Tage des Hundes" zufällig mit den heißesten Tagen des Jahres zusammenfielen, wurde die Sommerhitze zu Zeiten des Römischen Reiches mit dem "Großen Hund" und dem Hundsstern Sirius in Verbindung gebracht. Obwohl der Sonnenhöchststand bereits zum kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni erreicht wird, trete die wärmste Zeit des Jahres erst Wochen nach dem Sonnenhöchststand auf. Diese zeitliche Verschiebung hänge mit der Trägheit hinsichtlich der Aufheizung der Erdoberfläche zusammen. So gibt es die höchsten Temperaturen meist im Zeitraum der Hundstage. Heiße Tage treten an der Küste später auf Da sich das Meer noch langsamer bzw. später erwärme als das Land, treten die "heißesten Tage" an Nordsee und Ostsee statistisch später auf als in küstenfernen Regionen. Laut Statistik treten zwischen dem 28. Juli und 7. August häufig Südwestwetterlagen auf. Südwestwetterlagen bringen zwar warmes, aber auch unbeständiges Wetter mit Schauern und Gewittern.

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