Die Targobank hatte eine NRW-weite Umfrage in Auftrag gegeben. Unter anderem wurde gefragt, wie hoch das Budget für den Sommerurlaub ist. - © Symbolfoto Pixabay
Die Targobank hatte eine NRW-weite Umfrage in Auftrag gegeben. Unter anderem wurde gefragt, wie hoch das Budget für den Sommerurlaub ist. | © Symbolfoto Pixabay

Bielefeld So viel geben die Bielefelder für ihren Sommerurlaub aus

Laut einer Umfrage der Targobank geben die Dortmunder NRW-weit das meiste Geld für ihren Sommerurlaub aus

Bielefeld. Laut einer Umfrage der Targobank in 13 NRW-Städten wollen 73 Prozent der Befragten diesen Sommer für eine Urlaubsreise nutzen und dafür im Durchschnitt 1.169 Euro ausgeben. Die Bielefelder sind sparsamer. 80 Prozent aller Befragten in Bielefeld wollen demnach in diesem Sommer in den Urlaub fahren – 48 Prozent nehmen ihren Jahresurlaub. Im NRW-Vergleich gibt es nur in Bonn noch mehr Reisewillige. Bei den Männern in Bielefeld sind es 84 Prozent – bei den Frauen hingegen 76 Prozent. Das durchschnittliche Reisebudget liegt bei 960 Euro – was wiederum im NRW-Vergleich sehr sparsam ist. 57 Prozent der Bielefelder Urlauber haben für ihre Reise gespart – 41 Prozent bezahlen sie aus ihren laufenden Einkünften. Bonner am reisefreudigsten – Duisburger heimatverbunden Im Städtevergleich gibt es deutliche Unterschiede. Am reisefreudigsten sind die Bonner. 81 Prozent der Befragten aus der Bundesstadt zieht es im Sommer an einen anderen Ort. Danach folgen die Bielefelder (80 Prozent) und auf Rang drei gleichauf die Bewohner der rheinischen Metropolen Düsseldorf und Köln (je 77 Prozent). Dicht dahinter rangieren im Mittelfeld die Dortmunder (76 Prozent), Münsteraner (75,5 Prozent), Oberhausener (74 Prozent) und Bochumer (72 Prozent). Die wenigsten Urlauber kommen aus Duisburg. Hier wollen nur sechs von zehn Befragten verreisen. Auch in Gelsenkirchen (67,6 Prozent), Wuppertal (68,6 Prozent), Hagen (68,9 Prozent) und Essen (69 Prozent) planen mehr Menschen den Sommer in ihrer Stadt zu verbringen, als im NRW-Durchschnitt. Dortmunder am spendabelsten – Essener am sparsamsten Die Dortmunder liegen mit einer Reisekasse von gut 1.500 Euro im Revier und auch im NRW-Vergleich auf Rang eins, gefolgt von Düsseldorf (1.373 Euro), Köln (1.350 Euro) und Bochum (1.293 Euro). Am sparsamsten geben sich die Urlauber aus Essen (926 Euro), Münster (952 Euro), Bielefeld (960 Euro) und Gelsenkirchen (1.009 Euro). Mit ihren Ausgaben im Mittelfeld liegen Bonn (1.184 Euro), Duisburg (1.182 Euro), Hagen (1.162 Euro), Wuppertal (1.146 Euro) und Oberhausen (1.115 Euro). Unterschiede gibt es auch bei den Geschlechtern und Altersgruppen. Im NRW-Vergleich geben Männer mit 1.246 Euro deutlich mehr aus als Frauen (1.090 Euro). Mit zunehmendem Alter wird auch die Reisekasse voller. Die 18-39Jährigen geben im Schnitt 937 Euro aus, die Urlauber im Alter von 50-69 Jahren dagegen 1.438 Euro. Finanzierung: NRW hat zumeist für den Urlaub gespart Für die Finanzierung der schönsten Zeit des Jahres gibt fast die Hälfte der Reisewilligen (48,8 Prozent) an, auf Ersparnisse zurückgreifen zu wollen. 47,8 Prozent aller Befragten hingegen bezahlen die schönste Zeit des Jahres aus den laufenden Einkünften. Kredite oder Ratenzahlungen spielen beim Verreisen kaum eine Rolle: Gerade einmal 2,2 Prozent der Urlauber wollen einen Kredit zur Finanzierung aufnehmen. Die meisten Sparer für den Urlaub gibt es in Essen, Oberhausen und Bielefeld. In Bonn, Köln und Bochum geben die meisten Befragten an, die Sommerreise aus laufenden Einkünften zu bestreiten. Zur Umfrage: Die Innofact AG befragte im Mai 2017 im Auftrag der Targobank insgesamt 1.668 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren in den Städten Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Münster, Oberhausen und Wuppertal.

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