Bereiten sich auf die „Klangschicht" vor: (v. l.) Martin Beyer, Manuel Bürgel, Martin Uekmann, Johannes Strzyzewski, Friedhelm Rieke und Dietrich Schulze. - © Andreas Zobe
Bereiten sich auf die „Klangschicht" vor: (v. l.) Martin Beyer, Manuel Bürgel, Martin Uekmann, Johannes Strzyzewski, Friedhelm Rieke und Dietrich Schulze. | © Andreas Zobe

Bielefeld Bielefelder Klangschicht geht in die fünfte Runde

Bielefeld. Zwei sommerliche Abende voller Musik und Kunst soll es am 23. und 24. Juni (Freitag und Samstag) auf dem Gelände der Stadtwerke geben. Die „Klangschicht" geht in die fünfte Runde. Dieses Mal mit mehr Zeit und vielen neuen Ensembles. Geblieben sind der kostenlose Eintritt und eine ungewöhnliche Atmosphäre durch die industrielle Kulisse. Ab jeweils 19 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, frei über das Werksgelände an der Schildescher Straße 16 zu laufen. Hier ist bis um 20.45 Uhr ein Wandelkonzert zu hören. Es besteht aus 19 Stationen, an denen zeitgleich unterschiedliche Ensembles spielen. Ganz vorne mit dabei sind die Musik- und Kunstschule (MuKu), die Bielefelder Philharmoniker und der Bunker Ulmenwall. „Wir haben so viele unserer Ensembles wie möglich zusammengetrommelt", sagt MuKu-Leiter Johannes Strzyzewski. Am Ende hat er 14 Gruppierungen mobilisieren können. Beim Gang über das Gelände können Besucher neben Klangkunst auch visuelle Kunst entdecken. „Wir bereiten großformatige Kunstwerke und Installationen vor", sagt Dietrich Schulze, der an der MuKu den Bereich Kunst verantwortet. Für eine so ungewöhnliche Kulisse zu malen, sei für die Schüler eine Herausforderung, aber auch eine tolle Motivation gewesen. Das diesjährige Motto der ausgestellten Werke: Maschinenmenschen. Ab 20.45 Uhr geht es auf der großen Bühne vor dem Kühlturm weiter. Die Bielefelder Philharmoniker spielen auf. Sie hätten interessante Stücke herausgesucht, die von klassischen Werken über populäre Filmmusik bis hin zu Queen reichen würden, verrät Orchestergeschäftsführer Martin Beyer. Sollte es regnen, könnten die Streicher allerdings nicht spielen, und das Orchester müsse unter Umständen durch die Basement-Boys ersetzt werden. Den musikalischen Abschluss eines jeden „Klangschicht"-Tages gestalten die beiden Hausbands des Bunker Ulmenwalls: Electric Ulmenwall und Laksa sind jeweils ab 22.15 Uhr zu hören. Letztere steht für den Bereich Modern Jazz, Electric Ulmenwall ist ein Bandprojekt, das New Jazz mit Jugendkultur verbindet. „Das geht quer durch alle Spielweisen und enthält auch Groove und Funk", erklärt Manuel Bürgel, Vorstandsvorsitzender vom Bunker Ulmenwall. Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr weit über 250 Bielefelder Musiker und bildende Künstler an der „Klangschicht". „Es ist das erste Mal, dass wir so viele Mitwirkende für die Veranstaltung gewinnen konnten", sagt Andreas Bootz vom Veranstaltungsmanagement der Stadtwerke.

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