Los geht's: In Konvois von bis zu 25 Fahrzeugen fahren heute morgen 400 Fahrzeuge der Bundeswehr über die A33 und die A2. - © Andreas Eickhoff
Los geht's: In Konvois von bis zu 25 Fahrzeugen fahren heute morgen 400 Fahrzeuge der Bundeswehr über die A33 und die A2. | © Andreas Eickhoff

Bielefeld/Sennelager/Herford 400 Fahrzeuge der Bundeswehr sorgen auf OWLs Autobahnen für Staus im Berufsverkehr

Bundeswehr verlegt Konvois nach Niedersachsen

Jens Reichenbach

OWL. Ordentlich Verkehr herrschte heute in den frühen Morgenstunden auf OWLs Autobahnen: Aufgrund einer Großübung der Bundeswehr rollten 400 Fahrzeuge der Bundeswehr über die A2 und die A33, darunter auch langsam fahrende Panzer und Haubitzen. Zu spüren bekamen das vor allem die Pendler im Berufsverkehr. Trotz Vorwarnungen bildeten sich kilometerlange Staus. Betroffen waren die Autobahn 33 ab der Anschlussstelle Stukenbrock-Senne bis zum Autobahnkreuz Bielefeld und die Autobahn 2, Fahrtrichtung Hannover, bis zur Anschlussstelle Herford-Bad Salzuflen. Die weitere Fahrtstrecke führte über die B 239 Richtung Espelkamp. Großübung "Heidesturm 2017" Unter dem Titel "Heidesturm 2017" findet seit Freitag, 19. Mai, eine Großübung der Bundeswehr statt. Standorte der Brigadeübung der Panzerlehrbrigade 9 aus Munster waren zunächst der Truppenübungsplatz Sennelager, später aber auch Minden und die niedersächsischen Standorte Nienburg, Bergen und Munster. Für den Standortwechsel von Sennelager in den Norden waren für heute etwa 400 Bundeswehrfahrzeuge angekündigt. Sie bewegten sich in Marschgruppen von je 25 Fahrzeugen. "Die Polizei Bielefeld hat die Aufgabe die Fahrtroute der 400 Fahrzeuge auf den Autobahnen zu sichern und die Auswirkungen auf den Individualverkehr so gering wie möglich zu halten", berichtet Ridder.

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