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Bielefeld Die Sekundarschule Bethel soll mit neuem Konzept weiterlaufen

Gespräche zwischen Stadt und Bodelschwingschen Stiftungen führen zu vorläufigem Ergebnis

Bielefeld. Mit einem neuen Konzept soll die von der Schließung bedrohte Sekundarschule Bethel in Trägerschaft der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel weiterlaufen. Dies ist das Ergebnis der guten und konstruktiven Gespräche der vergangenen Wochen zwischen der Stadt Bielefeld und Bethel. Dieses vorläufige Ergebnis muss noch vom Rat der Stadt Bielefeld und vom Verwaltungsrat der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bestätigt werden. Das neue Konzept sieht vor, dass die Sekundarschule zum Schuljahresbeginn 2017/18 noch einmal einen dreizügigen neuen Jahrgang mit 75 Schülerinnen und Schülern aufnimmt. Ab 2018/19 wird die Sekundarschule dann zweizügig weiterlaufen. Parallel dazu wird das öffentlich-stiftische Gymnasium, ebenfalls in Trägerschaft Bethel wie bisher dreizügig weitergeführt. Die Stadt Bielefeld und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel entwickeln gemeinsam einen Finanzierungsplan. Durch die vorgesehene Verkleinerung der Schule werden die anstehenden Investitionen in die Schulgebäude reduziert. Die Stadt Bielefeld beteiligt sich an den Investitionen zur Hälfte, maximal mit 3,8 Millionen Euro. Bethel hatte im September vergangenen Jahres mitgeteilt, dass die Finanzierung der Schule in der bisherigen Form und die dafür anstehenden Investitionen die Möglichkeiten der diakonischen Einrichtung deutlich übersteigen - und angekündigt, die Schule aus Kostengründen im Jahr 2022 zu schließen. Die Sekundarschule besuchen zurzeit 330 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 bis 8. Die Schule ist im Jahr 2013 gegründet worden.

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