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Bielefeld Erste Eindrücke von der Pop-Oper "Tilda" der Musik- und Kunstschule

Rund 250 Tänzer, Sänger, Musiker und Schauspieler führen das Stück Anfang Februar auf

Ansgar Mönter

Bielefeld. Hunderte Mädchen und Jungen, Männer und Frauen nehmen ihre Positionen in der Aula des Ceciliengymnasiums ein. Es ist Probe für die Pop-Oper "Tilda", ein Stück der Musik- und Kunstschule. Das Orchester spielt auf, die Tänzer tanzen, der Chor singt, die Schauspieler spielen die Szenen durch. Vom 2. bis 4. Februar wird Tilda in der Oetkerhalle aufgeführt. Die Zuschauer werden ein etwa zweistündiges Bühnenstück erleben, das von Bielefeldern konzipiert, komponiert, getextet und aufgeführt wurde und wird. Die Geschichte handelt von einem ewig aktuellen Menschheitsthema: dem Konflikt zwischen Lebensträumen und realem Erleben. Eine Gruppe von Schülern hat Träume für's Leben, diese werden jedoch bedroht von der so genannten Realität. Im Mittelpunkt der Handlung steht die 16-jährige Tilda, die die Schule geschwänzt hat, weil sie an einem Tanz-Casting teilgenommen hat. Das geht natürlich nicht. Sie muss vom "Ernst des Lebens" überzeugt werden. Die Geschichte spielt in zwei Welten - der der so genannten Realität, die die vermeintliche Vernunft repräsentiert, und der der Träume, die die Wünsche der Schüler ausdrückt. Die Regie führen Annelena Balke und Gunther Möllmann. Der Text des Stückes ist von Hellmuth Opitz, die Musik wurde von Musik- und Kunstschulleiter Johannes Strzyzewski geschrieben; die musikalische Leitung hat Tobias Richter. Für die Choreographie der Tänzer sind Christine Grunert und Isabel Rolfs zuständig. Selbst die Kostüme und das Bühnenbild sind selbst gemacht. Sabrina Strunk und Rainer Krause kümmern sich darum. Sabine Töpler ist für die Maske verantwortlich, Dietrich Schulze für das Magazin zur Oper namens "Tilda Times". "Etwa 250 Beteiligte sind dabei", sagen Laura Schiller und Dominik Potthast, zuständig für Management und Organisation.

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