Bei den Kontrollen in Bielefeld wurden insgesamt 465 Personen und 373 Fahrzeuge überprüft. - © Archivfoto Wolfgang Rudolf
Bei den Kontrollen in Bielefeld wurden insgesamt 465 Personen und 373 Fahrzeuge überprüft. | © Archivfoto Wolfgang Rudolf

Bielefeld Bielefelder Polizei nimmt bei Großkontrollen zwei Männer fest

Insgesamt 465 Personen und 373 Fahrzeuge wurden überprüft

Alexandra Buck

Bielefeld. Die Großkontrollen der Bielefelder Polizei haben am Mittwoch für lange Staus im Berufsverkehr gesorgt. Insgesamt wurden 465 Personen und 373 Fahrzeuge überprüft. Zwei Männer wurden festgenommen. Auf der A 33, Zufahrt Ostwestfalendamm, war ein VW mit gestohlenen Kennzeichen eines Mercedes unterwegs. Fahrer und Beifahrer wurden festgenommen. Der 20-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, so dass ihm eine Blutprobe entnommen werden musste. Im Fahrzeug fanden die Beamten Einbruchswerkzeug. Die Eigentumsverhältnisse am Auto sind noch nicht geklärt. Gegen den 38-jährigen Beifahrer lag ein Haftbefehl vor. Außerdem stellten die Beamten diverse Verstöße gegen Straßenverkehrsvorschriften fest, die mit Verwarnungsgeldern und Anzeigen geahndet wurden. Im Einzelnen waren dieses 36 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen (technische Mängel, mangelhafte Ladungssicherung, Handynutzung), aber auch sieben Verkehrsstrafanzeigen (Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz). Kriminaldirektor Bernd Flake zeigte sich erfreut über das Ergebnis des Kontrolltages. "Auch wenn wir deutlich weniger Wohnungseinbrüche bis jetzt in diesem Jahr verzeichnen, wissen wir von der persönlichen Betroffenheit durch jeden Einbruch. Daher war dieser Kontrolltag in der dunklen Jahreszeit wieder ein wichtiger Baustein in der Erkenntnisgewinnung über mobile Tätergruppierungen, gegen die wir weiter konsequent vorgehen." Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität ist Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Polizeipräsidium Bielefeld. Ziel der Kontrollen war es insbesondere, den Fahndungs- und Kontrolldruck auf mobile Täter zu erhöhen, aber auch Erkenntnisse über Täterstrukturen zu gewinnen.

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