Idee für offengelegte Lutter in der Ravensberger Straße: Diese Animation zeigt, wie die Strecke, unter der der Lutter-Kanal verläuft, aussehen könnte, wenn ein Teil des Wassers aus dem Rohr in einer Rinne oberirdisch geführt würde. - © Sven Detering
Idee für offengelegte Lutter in der Ravensberger Straße: Diese Animation zeigt, wie die Strecke, unter der der Lutter-Kanal verläuft, aussehen könnte, wenn ein Teil des Wassers aus dem Rohr in einer Rinne oberirdisch geführt würde. | © Sven Detering

Bielefeld Stadt soll Geld für Lutter geben

Geplante Offenlegung: Paprika-Bündnis will Projekt noch retten

Bielefeld. Erst Sinneswandel in Düsseldorf, jetzt Kehrtwende in Bielefeld: Die Paprika-Koalition will die auf der Kippe stehende Offenlegung der Lutter in der Ravensberger Straße und im Grünzug doch noch retten - und zwar mit städtischem Geld. SPD, Grüne, Bürgernähe und Piraten sind offenbar bereit, den Ratsbeschluss, der städtische Mittel für das Projekt ausschloss, zu ändern. Sie kündigten für den Stadtentwicklungsausschuss am 6. Dezember einen Antrag an. Nachdem das Landesumweltministerium im Februar die angebliche Zusage, Zuschüsse aus der Wasserrichtlinie zu gewähren, zurückgezogen hat, bleibe der Stadt jetzt nur noch die Alternative Städtebaufördermittel, so Umweltdezernentin Anja Ritschel (Grüne). Doch die Variante hat einen Haken: Bei ihr muss die Stadt einen zehnprozentigen Anteil übernehmen. Das wären nach bisherigen Berechnungen 320.000 Euro...

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