Die Stadt Bielefeld lädt zu einer Veranstaltung gegen die Todesstrafe ein. - © Archivfoto Sarah Jonek
Die Stadt Bielefeld lädt zu einer Veranstaltung gegen die Todesstrafe ein. | © Archivfoto Sarah Jonek

Bielefeld Aktionstag im Bielefelder Rathaus gegen die Todesstrafe

Das Programm beginnt am Mittwoch, 30. November, um 19 Uhr im Rochdale-Raum

Bielefeld. Stellvertretend für die gesamte Stadt Bielefeld lädt die Bezirksvertretung Mitte zu einer Veranstaltung zum internationalen Tag der „Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe" ein. Der internationale Tag „Cities for Life” wird auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio jährlich am 30. November begangen. Das Programm beginnt am Mittwoch, 30. November, um 19 Uhr im Rochdale-Raum des Alten Rathauses, Niederwall 25. Es wird in Kooperation mit der Gemeinschaft Sant'Egidio Bielefeld, dem Ratsgymnasium, der Bielefelder Gruppe von Amnesty International und Schülern der Musik- und Kunstschule veranstaltet. Nach einem musikalischen Auftakt führt Dechant Klaus Fussy in die Thematik ein. Anschließend präsentieren Schüler des Ratsgymnasiums philosophische Betrachtungen zur Frage „Was darf der Mensch?". Zum Abschluss bietet die Amnesty Gruppe Bielefeld einen Beitrag unter dem Motto „Amnesty International sagt Nein zur Todesstrafe". Seit Beginn der Kampagne wurden in über 100 Ländern mehrere Tausend Aktionen für eine Welt ohne Todesstrafe durchgeführt (im vergangenen Jahr rund 3.000). In Deutschland beteiligen sich fast 200 Städte an der Kampagne. Der Rat der Stadt Bielefeld hat 2010 beschlossen, die Aktion zu unterstützen. Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit über 60.000 Mitgliedern in 74 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Sie engagiert sich im Kampf gegen die Todesstrafe und hat 2002 die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben" gegründet. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.

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