Laden zum Shoppen ins Stereo: Gerrit Recksiek (links) und Florian Steiner. Aslihan Demir verkauft. - © Andreas Zobe
Laden zum Shoppen ins Stereo: Gerrit Recksiek (links) und Florian Steiner. Aslihan Demir verkauft. | © Andreas Zobe

Bielefeld Mädels aufgepasst: Der Kaufrausch-Flohmarkt findet erstmals im Stereo statt

Am Samstag, 3. Dezember, darf von 11 bis 16 Uhr geshoppt werden

Ariane Mönikes

Bielefeld. Die Bielefelder Frauen sind im "kauFRAUsch". Am Samstag, 3. Dezember, findet unter diesem Slogan der erste Mädelsflohmarkt im Stereo am Boulevard statt. Von 11 bis 16 Uhr dürfen Mädels und Frauen einkaufen - und auch der Verkauf ist bei dieser Veranstaltung Frauensache. Es ist der vierte Flohmarkt dieser Art, den Christian Vogedes (36), Gerrit Recksiek (25) und Florian Steiner (28) veranstalten. Zuvor hatten sie schon zum Stöbern ins ehemalige Stadtpalais und in den Ringlokschuppen geladen. "Wir wollten jetzt mal was Neues ausprobieren", begründet Vogedes den Ortswechsel. Am Samstag werden 60 Stände mit ihren Sortimenten konkurrieren. Klamotten, Schmuck, Schuhe und Accessoires dürfen verkauft werden. Wie auch bei den vorherigen Veranstaltungen sei die Nachfrage riesig gewesen. Zwei Minuten, nachdem die Anmeldephase begann, seien alle Plätze weg gewesen. Aslihan Demir (23) hat einen der begehrten Plätze bekommen. Sie wird das erste Mal dabei sein, hatte bisher kein Glück. Sie wird Taschen, Schuhe und Kleidung angesagter Marken verkaufen, sagt sie. Einiges hat sie schon zusammengesucht. Wühl- und Grabbeltische wollen die Organisatoren nicht. Die Stände müssen ordentlich, die Kleidung gewaschen sein. Ab 8.30 Uhr können die Verkäuferinnen aufbauen. Bleiben Sachen übrig, können die ans Frauenhaus gespendet werden, erklärt Recksiek. Draußen vor der Tür wird ein Foodtruck stehen, in dem es kleine Leckereien geben soll, drinnen gibt's Getränke. Auch ein DJ legt auf. Allein bei Facebook haben schon mehr als 200 Nutzer zugesagt, mehr als 1.200 ihr Interesse an der Veranstaltung bekundet. Einen "kauFRAUsch" für Männer soll es aber erstmal nicht geben. "Männer kaufen eher selten Klamotten auf Flohmärkten", sagt Vogedes. Das sei Frauensache.

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