Symbolfoto - © dpa
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Bielefeld Bielefelder Kinderfonds hat bereits 300.000 Euro gesammelt

Die Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut hat innerhalb von acht Jahren 3.600 Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützt

Bielefeld. Schwimmkurs, Museumsbesuch oder Musikunterricht – Angebote, die für Kinder aus Haushalten mit geringem Einkommen oftmals unerreichbar sind. Die Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut hat vor acht Jahren den Bielefelder Kinderfonds gegründet, um genau diese Familien zu unterstützen. Laut eigenen Angaben kamen seitdem knapp 300.000 Euro 3.600 Kindern zugute. Gefördert werden Jugendliche bis 16 Jahre, Voraussetzung dafür ist der Bielefeld-Pass. Das sind in der Regel Kinder, deren Eltern zurzeit arbeitslos sind. Damit wolle man den Kleinen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, insbesondere an Freizeitaktivitäten ermöglichen. Geholfen wird in Form eines Gutscheins. Allein für Sportbekleidung und Sportausstattung konnten bereits 700 Gutscheine eingelöst werden, heißt es seitens der Stiftung. Seit März 2015 fördert der Kinderfonds auch Schwimmkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Dies geschieht in Kooperation mit der Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, die im Ishara, im Familienbad Heepen und im Sportbad „Aquawede" Anfängerkurse anbieten. Dafür wurden bisher rund 300 Gutscheine verteilt. Zudem habe man 100 Fahrräder an Kinder der vierten Klasse verteilen können, bei denen ein Fahrradführerscheinkurs ansteht, ein Fahrrad jedoch nicht zur Verfügung steht. Der Kinderfonds unterstützt aber auch in dem Fall, dass der Leistungsanspruch nach dem Bildungs- und Teilhabepaket ausgeschöpft ist, aber eine zweite Mitgliedschaft in einem Verein gewünscht wird, mit bis zu 100 Euro jährlich. Die Vergabe der Gutscheine geschieht über die Schulsozialarbeiter der Stadt und der Sportvereine in Kooperation mit dem Sportbund.

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