Aushang: Der Gastronom Jimmy Korkmaz sucht seit einem halben Jahr erfolglos Leute für den Gästebereich im Lokal „3Eck" in der Innenstadt. - © Wolfgang Rudolf
Aushang: Der Gastronom Jimmy Korkmaz sucht seit einem halben Jahr erfolglos Leute für den Gästebereich im Lokal „3Eck" in der Innenstadt. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Immer weniger Bielefelder wollen in der Gastronomie arbeiten

Neben einem zweiten Ruhetag setzen viele Gaststätten auf ungelerntes Aushilfspersonal. Trotz einer Mindestvergütung in der Ausbildung entscheiden sich junge Menschen meist gegen die Gastrobranche

Bielefeld. Andreas Büscher ist Inhaber des Hotel-Restaurants Büscher in der Carl-Severing-Straße und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Ostwestfalen. Für das aktuelle Ausbildungsjahr hat er lange nach passenden Nachwuchskräften Ausschau halten müssen. „Das ist nicht so einfach. Teilweise melden sich Leute, die absolut nicht für die Gastronomie geeignet sind", sagt Büscher und ergänzt: „Manche sind nicht bereit, sich auf die Branche einzulassen. Man muss für die Gastronomie geboren sein." Nur wenige Bewerber seien für die ausgeschriebenen Ausbildungsplätze qualifiziert gewesen. Aufgrund flexibler Arbeitszeiten, einer schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der vergleichsweise geringen Vergütung sei die Fluktuation im Bereich der Gastronomie hoch. „Das ist ein harter Berufszweig", so Büscher...

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