Erntefeld heißt das Gemälde von Peter-August Böckstiegel, das 1927 entstanden ist und jahrzehntelang in Bielefelder Polizeibüros hing. - © Polizei Bielefeld
Erntefeld heißt das Gemälde von Peter-August Böckstiegel, das 1927 entstanden ist und jahrzehntelang in Bielefelder Polizeibüros hing. | © Polizei Bielefeld

Bielefeld/Werther Bielefelder Polizei gibt echten Böckstiegel an Museum weiter

"Erntefeld" von 1927 mit einem Wert im mittleren fünfstelligen Bereich hing jahrzehntelang in Polizeibüros

Jens Reichenbach

Bielefeld/Werther. Das nenne ich einen überraschenden Fund: Seit den 1960er Jahren hing in unterschiedlichen Bielefelder Polizeibüros ein Gemälde des bekannten westfälischen Künstlers Peter August Böckstiegel (1889-1951), der als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts in der Region gilt. Nicht allen Beamten in den vergangenen 50 Jahren wird der Wert des Bildes in ihrem Büro bewusst gewesen sein. Nun soll es als Dauerleihgabe im Museum ausgestellt werden. Experten sprechen von einem typischen Bild des Malers aus seiner besten Schaffensphase. Der Wert des Gemäldes liegt laut David Riedel, Künstlerischer Leiter des Böckstiegel-Hauses in Werther, im mittleren fünfstelligen Bereich. Es zeigt eine Bäuerin bei der Heuernte mit Blick auf den Teutoburger Wald. Das Gemälde mit dem Namen „Erntefeld" von 1927, das womöglich zur Einweihung des Polizeipräsidiums am Kesselbrink angeschafft wurde und später auch in Büros im Nachfolgepräsidium an der Kurt-Schumacher-Straße hing, soll nun als Dauerleihgabe dem Böckstiegel-Museum in Werther zur Verfügung gestellt werden. Weitere Details zur Geschichte des wertvollen Gemäldes vor und während seiner Zeit als Schmuckstück im Präsidium wollen Polizeipräsidentin Katharina Giere und David Riedel bei der offiziellen Übergabe am Donnerstag im Böckstiegel-Haus mitteilen. Zusätzliche Informationen zum Künstler und Peter-August-Böckstiegel-Haus finden Sie hier.

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