Es herrscht Gesprächsbedarf bezüglich der Zukunft der Sekundarschule in Bethel. - © Sarah Jonek
Es herrscht Gesprächsbedarf bezüglich der Zukunft der Sekundarschule in Bethel. | © Sarah Jonek

Bielefeld Bethel reagiert verhalten auf Unterstützungs-Vorschlag der Stadt

Bodelschwinghsche Stiftungen setzen auf Gespräche zwischen allen Beteiligten

Monika Kophal

Bielefeld. Die Stadt hat nun einen ersten Vorschlag gemacht, wie sie Bethel unter die Arme greifen könnte, damit die Schließung der Sekundarschule verhindert werden kann. Und zwar, indem man Bethel bei einem Bankdarlehen, beziehungsweise der Zinstilgung unterstützt. Bethel selbst reagiert auf diesen Vorschlag verhalten. Bethel-Pressesprecher Jens U. Garlichs freue sich zwar, dass sich die Stadt der Schule angenommen hat. Allerdings müsse die Unterstützung im Rahmen der Forderungen liegen. Und die lautet: Zehn Millionen Euro muss die Stadt in die Sekundarschule fließen lassen, sonst droht die Schließung. Inwieweit Stadt und Bethel übereinkommen, zeige sich laut Garlichs in den kommenden Gesprächen. Der Bethel-Vorstand selbst war gestern für ein Statement nicht erreichbar. Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro sollen laut Gutachter nötig sein, um die Bethel-Schullandschaft aufrecht zu erhalten. Zehn Millionen davon seien offenbar nicht zu finanzieren. Damit steht die Sekundarschule mit 325 Schülern vor dem Aus.

realisiert durch evolver group