200 Teilnehmer waren angemeldet, etwa 400 Russlanddeutsche kommen am Sonntag auf den Rathausvorplatz in Bielefeld. Rednerin Elvira Wieder (r.) fordert mehr Schutz von Polizei und Justiz vor Gewalt.Viele Familien haben Angst um ihre Kinder. - © Andreas Frücht
200 Teilnehmer waren angemeldet, etwa 400 Russlanddeutsche kommen am Sonntag auf den Rathausvorplatz in Bielefeld. Rednerin Elvira Wieder (r.) fordert mehr Schutz von Polizei und Justiz vor Gewalt.Viele Familien haben Angst um ihre Kinder. | © Andreas Frücht

Bielefeld Russlanddeutsche demonstrieren vor Rathaus gegen sexuelle Gewalt

Bielefeld. Auf dem Rathausvorplatz haben Sonntagnachmittag rund 400 Russlanddeutsche gegen sexuelle Gewalt demonstriert. Damit sind sie einem bundesweiten Aufruf einer russlanddeutschen Organisation über sozialen Medien gefolgt. Auslöser ist die angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen in Berlin durch drei Migranten zu Jahresbeginn. Die Demonstranten zeigten Plakate, auf denen stand „Frieden für unsere Kinder", „Stop Gewalt" oder „Merkel tritt zurück". Zu der offenkundig sehr emotionalisierten Gruppe sprachen die Bielefelderinnen Elvira Wieder und Tatjana Werner. Sie forderten nachdrücklich von der deutschen Politik und Polizei, dass sie etwas gegen die Gewalt unternimmt, die sich in erster Linie gegen Frauen und Kinder richtet. „Wir möchten ausreichend geschützt werden", sagte Elvira Wieder. Die Menschen hätten Angst um ihre Familien...

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