Fünf Partner – ein Containertyp: Bethel, Kolping, Arbeiter-Samariter-Bund, DRK und Johanniter sammeln in Bielefeld Altkleider. Hermann Reike (v. l.), Gotthard Ruffer, Georg Rother, Ralf Reinert, Ralf Großgöinghaus, Anja Ritschel und Rainer Hempelmann zogen gestern eine zufriedene Halbjahresbilanz der Kooperation. - © Andreas Zobe
Fünf Partner – ein Containertyp: Bethel, Kolping, Arbeiter-Samariter-Bund, DRK und Johanniter sammeln in Bielefeld Altkleider. Hermann Reike (v. l.), Gotthard Ruffer, Georg Rother, Ralf Reinert, Ralf Großgöinghaus, Anja Ritschel und Rainer Hempelmann zogen gestern eine zufriedene Halbjahresbilanz der Kooperation. | © Andreas Zobe

Bielefeld Sammelstellen für Altkleider: Stadt bremst private Anbieter aus

Bielefeld. Altkleider sind teils ein lohnendes Geschäft. Auf dem Markt ging es hoch her. Von hartem Kampf oder gar Mafiastruktur war die Rede. Städte versuchen, Profitmacher auszubremsen. Bielefeld setzt als Alternative auf fünf karitative Partner. „Mit positiver Bilanz“, wie Umweltdezernentin Anja Ritschel sagt. Auch die Bürger profitierten davon. Die 160 Bielefelder Standorte gibt es jetzt auf einer Karte im Internet. 1,5 Milliarden Textilien werden bundesweit jedes Jahr gesammelt, rund 750.000 Tonnen. Über 80.000 Menschen arbeiten in Sammlung und Sortierung – ein Geschäft in dreistelliger Millionenhöhe. Als die Preise kräftig stiegen, witterten viele das gute Geschäft. Doch Städte und Einrichtungen wie Bethel wollen verhindern, dass mit Altkleidern Private Gewinne machen. Ritschel: „Das gehört in die richtigen Hände...

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