Daniel Bérenger nahm für ein Foto an seinem Schreibtisch kurz mal die Pfeife in den Mund. In Kürze geht der bekannte Leiter der Bielefelder Archäologie-Außenstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Ruhestand. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Daniel Bérenger nahm für ein Foto an seinem Schreibtisch kurz mal die Pfeife in den Mund. In Kürze geht der bekannte Leiter der Bielefelder Archäologie-Außenstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Ruhestand. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Bielefeld Der Mann mit der Pfeife

Daniel Bérenger, bekanntester Archäologe der Region, geht in den Ruhestand

Bielefeld. Er trägt manchmal einen roten Schal und hat häufig die Pfeife im Mund. Daniel Bérenger (65) ist wohl der bekannteste Archäologe in der Region Ostwestfalen-Lippe und ein Mann mit einer gehörigen Portion Humor. Am 27. September wird er in Bielefeld in den Ruhestand verabschiedet. "Das wird ein Bruch, ich habe richtig Angst davor", sagt Bérenger - wie immer ganz unverblümt und ehrlich. Viele Menschen werden diesen bescheidenen und tüchtigen Wissenschaftler, der seit Mitte der 90er Jahre die Archäologie-Außenstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Bielefeld leitet, sehr vermissen. Das Lob, er habe in seinem Leben doch wohl schon jeden Stein in Ostwestfalen-Lippe umgedreht, kontert Bérenger sofort mit der Bemerkung, es gebe doch "viel zu viele Steine auf der Paderborner Hochfläche". Geboren und aufgewachsen ist er in dem kleinen Ort St...

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