Bielefeld Fujimotos Holzhaus bleibt stehen

Stadt erteilt Genehmigung bis 2016

VON STEFAN BRAMS
Sou Fujimotos Holzhaus wurde im Jahr 2012 vor der Kunsthalle errichtet. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Sou Fujimotos Holzhaus wurde im Jahr 2012 vor der Kunsthalle errichtet. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Bielefeld. Seit 2012 bereichert das "Final Wooden House" des japanischen Architekten Sou Fujimoto den Skulpturenpark an der Kunsthalle. Jetzt ist klar, es bleibt dort weiterhin stehen – zumindest bis zum Sommer 2016.

"Die Baugenehmigung ist seitens des Bauordnungsamts gerade für zwei weitere Jahre erteilt worden", bestätigte Christiane Heuwinkel, Sprecherin der Kunsthalle, auf Nachfrage der Neuen Westfälischen. Das Holzhaus gilt als "temporärer Bau", so dass das Bauordnungsamt immer nur zeitlich befristete Genehmigungen erteilt.

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Erstellt worden war das Haus anlässlich der großen Ausstellung von Sou Fujimoto im Jahr 2012 in der Kunsthalle. Das Haus ist ein 1:1-Nachbau eines visionären Wohnhauses, das Fujimoto in Kumamoto (Japan) erstellt hat. Im Gegensatz zum Bielefelder Bau ist das Haus dort dauerhaft bewohnt.

Bestimmte Pläne für die Nutzung des ungewöhnlichen Holzhauses hat die Kunsthalle derzeit nicht, wie Heuwinkel einräumte. Der Architekt selbst hatte nach der Ausstellung zugestimmt, den Holzwürfel weiterhin im Bielefelder Skulpturenpark zu belassen. Heuwinkel: "Er hat immer betont, dass alles, was seiner Belebung dient, dort stattfinden könne." Im vergangenen Jahr hatte es die Kulturredaktion der Neuen Westfälischen für ihre Mittagsgespräche über die Kultur in Bielefeld genutzt.

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