Patientenschonende Rettung: Um den Autofahrer, der am Rücken verletzt wurde, möglichst schonend aus seinem Auto zu heben, musste die Feuerwehr eine große Öffnung am Auto herstellen. - © Feuerwehr Herford
Patientenschonende Rettung: Um den Autofahrer, der am Rücken verletzt wurde, möglichst schonend aus seinem Auto zu heben, musste die Feuerwehr eine große Öffnung am Auto herstellen. | © Feuerwehr Herford

Bielefeld/Herford Zusammenstoß: Bielefelder muss in Herford aus seinem Auto befreit werden

Jens Reichenbach

Herford/Bielefeld. Ein schwerer Autounfall in Herford hat am Dienstagabend eine aufwendige Patientenrettung nötig gemacht. Wie die Feuerwehr Herford mitteilte, war es gegen 17.40 Uhr im Kreisverkehr Elverdisser Straße/Auf der Helle zu dem Unfall gekommen. Ein 45-jähriger Bielefelder klagte anschließend über starke Rückenschmerzen, so dass sich die Notärztin entschied, das Auto mit schwerem Gerät zu öffnen. Laut Polizeibericht fuhr ein 36-jähriger Mann aus Lage mit seinem Skoda Octavia in Richtung Röntgenstraße, als im Kreisel der Mercedes des Bielefelders hinten links gegen den Skoda prallte. Der Mercedesfahrer war von der Straße Auf der Helle in den Kreisverkehr eingebogen, um in Richtung Milser Straße weiterzufahren. Doch es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 45-jährige Mercedesfahrer schwer verletzt wurde, so dass er notärztlich versorgt werden musste. Der 36-jährige Mann aus Lage blieb unverletzt. Türen und B-Säule auf der Fahrerseite mussten entfernt werden Weil der 45-Jährige über starke Rückenschmerzen und ein Taubheitsgefühl in den Beinen klagte, entschied die Notärztin aus Herford, die Feuerwehr bei der Befreiung aus dem Auto um Hilfe zu bitten. Die Feuerwehrleute setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Türen und die B-Säule auf der Fahrerseite zu entfernen.  Durch die damit geschaffene Öffnung konnte der Verletzte in idealer Position (liegend) von Rettungsdienst und Feuerwehr aus dem Fahrzeug gehoben werden. Er kam anschließend mit dem Rettungswagen ins Klinikum Herford. Der Kreisverkehr musste für die Dauer der Rettungsmaßnahme gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Sachschaden: 1.300 Euro.

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