Die Après-Ski-Party zieht vom Obersee an und in den Ringlokschuppen: Marcus Langer, Sascha Berg, Marcel Lossie, Daniel Elsner und Henner Zimmat (vorne) freuen sich darüber. - © Christina Falke
Die Après-Ski-Party zieht vom Obersee an und in den Ringlokschuppen: Marcus Langer, Sascha Berg, Marcel Lossie, Daniel Elsner und Henner Zimmat (vorne) freuen sich darüber. | © Christina Falke

Bielefeld Après-Ski-Party zieht in den Ringlokschuppen

Neue Partystätte: Nach 16 Jahren wird die beliebte Veranstaltung vom Obersee an und in den Ringlokschuppen verlegt. Erster Termin ist der 24. November

Christina Falke

Mitte. Die Après-Ski-Party am Obersee ist für Besucher mittlerweile legendär und für die Veranstalter eine lieb gewonnene Tradition. Seit 17 Jahren planen Henner Zimmat und Marcus Langer nun schon das Event - immer als Eröffnung der Bielefelder Winter-Party-Saison. Nun zieht die Party um. Mit Unterstützung der Event-Agentur "Fast4Ward" soll diese am 24. November erstmals im Ringlokschuppen stattfinden und dort Platz bieten für 2.500 Besucher. "Hier sind wir vor allem fast wetterunabhängig", sagt Henner Zimmat, dem einst die Idee zur Après-Ski-Party kam. Als passionierter Skifahrer wollte er seinen Kunden damals etwas Gutes tun und sie alle auf den Geschmack bringen - und wenn auch nicht für das Skifahren, dann zumindest für die Party begeistern. So plante und organisierte er die erste Après-Ski-Party - damals noch im Gasthof Gröppel in Ummeln. Veranstaltung zog von Ummeln an den Obersee Kurze Zeit später zog die Party an den Obersee und entwickelte sich dort zu einem Selbstläufer, die Veranstaltung zog immer mehr Besucher an. Bis zu 1.500 Gäste begrüßten die Veranstalter in manchen Jahren. Mit Schnee aus Willingen, einer Schneekanone, die regelmäßig die weiße Pracht in Flocken auf die Gäste rieseln ließ, den DJs, die Schlager für Schlager die Besucher in Après-Ski-Party-Laune versetzten, dazu die Auftritte von Live-Acts wie den Landeiern und Connor Meister und natürlich die Pflicht, in Skikleidung zu erscheinen, machten das Après-Ski-Feeling in Bielefeld perfekt. Allerdings waren die Anwohner im Gegensatz zu den Gästen nicht so begeistert von der alljährlichen Sause. Obwohl um 24 Uhr die Musik aus war, mussten die Gäste natürlich noch nach Hause oder wollten weiter zur After-Après-Ski-Party, die im Cafe Europa stattfand. "So hatten wir dann einen regelrechten Taxi-Pendelverkehr, weil nicht jeder den Bus in die Stadt nehmen wollte", erklärte Henner Zimmat die alljährliche Situation vor Ort. Die Lautstärke sei zu der Jahreszeit, in der die Bäume keine Blätter tragen und so als Schallschutz dienen könnten, ein weiteres Problem gewesen - die Musik schallte über den See hinweg. Zudem, so ergänzte er, soll die Loheide eine Spielstraße werden, was die Logistik erschweren würde. Aber letztlich seien es zu viele Veranstaltungen gewesen, die mittlerweile Jahr für Jahr im Seekrug am Obersee stattfanden. "Wir hatten sowieso Lust auf etwas Neues, wollten neue Impulse setzen." Und so holten Zimmat und Langer die Veranstaltungsexperten Sascha Berg und Daniel Elsner von "Fast4Ward" sowie Marcel Lossie mit ins Boot, die jetzt gemeinsam den Ringlokschuppen betreiben. Henner Zimmat freut sich sichtlich auf die Party in der neuen Location. Und auch Daniel Elsner kann seine Euphorie kaum zügeln. Immer wieder kommen ihnen neue Ideen, wie sie nun diese viel größere Fläche für die Party nutzen können. "Fest steht, es wird an diesem Tag in Bielefeld schneien - drinnen und draußen", sagt Zimmat. Vor dem Ringlokschuppen wird es eine Winterlandschaft mit einem Tannenwald und Buden wie auf dem Weihnachtsmarkt geben, an denen die Gäste mit Essen von Stollberg Catering versorgt werden. Die Getränke kommen vom Lokschuppen bzw. von Fast4Ward. Der Schnee wird dabei wie gewohnt aus Willingen kommen - "oder von Frau Holle", ergänzte Marcus Langer. Skikleidungs-Pflicht besteht auch weiterhin Die Tore zur großen und dann unbeheizten Halle des "Schuppens" werden geöffnet sein, so dass auch im Inneren niemand in seiner Skikleidung ins Schwitzen kommt. Denn natürlich besteht weiterhin die Skikleidungs-Pflicht. Wem doch zu warm werden sollte oder wer anschließend noch auf die After-Après-Ski-Party in der kleinen Halle möchte, kann seine Skisachen an der Garderobe abgeben. Unter der Decke der großen Halle sollen Ski-Gondeln hängen, an einer Eisbar werden heiße und kalte Getränke ausgegeben und im Außenbereich soll ein beheizter Achter-Sessellift den Besuchern für Erinnerungsfotos zur Verfügung stehen. Die An- und Abreise ist durch Bus- und Straßenbahnverkehr garantiert. Weitere Infos unter www.extrembeweglich.de

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