Das Bielefelder Tierheim will künftig auch tote Katzen annehmen. - © Symbolfoto Pixabay
Das Bielefelder Tierheim will künftig auch tote Katzen annehmen. | © Symbolfoto Pixabay

Bielefeld Bielefelder Tierheim will nun auch tote Tiere aufnehmen

Auch möchte das Tierheim Kenntnis von verletzten Tauben haben, um sich um die Tiere zu kümmern

Alexandra Buck

Bielefeld. Nichts ist für Tierhalter schlimmer, als die Ungewissheit. Wenn Hund oder Katze ausbüxen und tagelang nicht nach Hause kommen, ist die Sorge oft groß. Ist etwas Schlimmes passiert? Ist mein Tier vielleicht sogar gar nicht mehr am Leben? Tausende Tiere anonym "entsorgt" In vielen Fällen sind es Mitarbeiter des Umweltbetriebs, die tote Tiere finden und „entsorgen". Das Problem dabei: Die Mitarbeiter der Stadt prüfen nicht, ob die Tiere tätowiert oder gechipt sind. Tausende Tiere werden so entsorgt – und ahnungslose Tierliebhaber bekommen nie Gewissheit und suchen lange vergeblich. Plakataktionen und Suchanzeigen erzählen dann von der Verzweiflung der Menschen. Halter informieren Helmut Tiekötter, Vorsitzender des Bielefelder Tierschutzvereins, möchte erreichen, dass alle tot aufgefundenen Katzen zum Tierheim gebracht werden. Denn beim Verein laufen auch die Vermisstenanzeigen auf, so Tiekötter. „So hätten wir die Möglichkeit nach Tattoo oder Chip zu sehen." Und dann können die Mitarbeiter des Tierheim den Tierhaltern Angaben zum möglichen Verbleib ihres Tieres machen. Dann haben die Halter die Möglichkeit, ihr Tier zum Beispiel selbst zu bestatten. „Ich habe mir überlegt, die Umweltbetriebe anzusprechen’", so Tiekötter. Weiterhin möchte Helmut Tiekötter dafür sorgen, dass gefundene (lebende) Jungtauben oder verletzte Tiere gemeldet werden, damit der Tierschutzverein sich um sie kümmern kann.

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