Obacht an den Karnevalstagen: Wer mit 1,1 Promille am Steuer erwischt wird, macht sich strafbar. - © Symbolfoto Pixabay
Obacht an den Karnevalstagen: Wer mit 1,1 Promille am Steuer erwischt wird, macht sich strafbar. | © Symbolfoto Pixabay

Bielefeld Polizei Bielefeld: Fahren mit 1,1 Promille Alkohol im Blut ist eine Straftat

Obacht an Karneval: Schon ab 0,3 Promille ist der Führerschein in Gefahr

Bielefeld. Die Polizei Bielefeld weist zur bevorstehenden Karnevalszeit auf die Gefahren des Autofahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss hin. Auch in diesem Jahr wird die Polizei verstärkt kontrollieren, um die Unverbesserlichen aus dem Verkehr zu ziehen. Jeder, der sich unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss hinter das Steuer setzt, gefährde nicht nur sich selbst, sondern bringe auch andere in große Gefahr, verletzt oder gar getötet zu werden, so die Polizei. Auch am Morgen nach einer feucht-fröhlichen Feier könne der Restalkoholgehalt unter Umständen noch so hoch sein, dass sich eine Autofahrt grundsätzlich verbiete. Ab 0,3 Promille ist Führerschein in Gefahr Ein Autofahrer begeht laut Polizei ab 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit - die Folgen können Geldbuße, Punkte und Fahrverbot sein. Ab 1,1 Promille begeht der Autofahrer eine Straftat, was Geldstrafe und Fahrerlaubnisentzug zur Folge haben kann. Auch bereits ab 0,3 Promille ist die Fahrerlaubnis in Gefahr - bei auffälligem Verhalten, so genannten Ausfallerscheinungen, oder bei einem Unfall kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Da Alkohol sich bei jedem unterschiedlich auswirkt, kann schon ein Glas Alkohol zu viel sein. Auswirkungen nicht vorhersehbar Alkoholtypische Auswirkungen können eingeschränkte Wahrnehmung, Enthemmung, falsche Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, Blickfeldverengung und Beeinträchtigung von Reaktion und Koordination sein. Das Fahren unter Drogeneinfluss ist ebenso verboten und kann mit Bußgeldern, Geldstrafen, Punkten, Fahrverboten, bis hin zum Fahrerlaubnisentzug geahndet werden. "Die Auswirkungen von Drogen sind nicht vorhersehbar und individuell sehr unterschiedlich. Das Unfallrisiko wird durch Mischkonsum von Alkohol und Drogen potenziert." Betrunkene vom Autofahren abhalten Die Polizei rät allen Närrinnen und Narren, denen ihre Fahrerlaubnis lieb und teuer ist und die künftig nicht zu Fuß gehen wollen: "Lassen Sie Ihr Fahrzeug stehen, wenn Sie Alkohol trinken wollen und steigen Sie auf Busse, Bahnen oder Taxen um, oder klären Sie bereits vor Fahrtantritt, wer nüchtern bleibt, damit am Aschermittwoch keine Katerstimmung aufkommt. Setzen Sie sich als Mitfahrer nie zu unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehenden Fahrern ins Auto. Versuchen Sie diese von der Fahrt abzuhalten."

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