Die Einbruchszahlen blieben auch Ende Dezember hoch. Ausnahme: Der Bielefelder Süden. - © Polizei Bielefeld
Die Einbruchszahlen blieben auch Ende Dezember hoch. Ausnahme: Der Bielefelder Süden. | © Polizei Bielefeld

Bielefeld In diesen Bielefelder Vierteln haben letzte Woche Einbrecher zugeschlagen

Nach dem Negativ-Rekord in der vorletzten Dezemberwoche bleiben die Zahlen im Dezember hoch

Alexandra Buck

Bielefeld. Nach einem unrühmlichen Rekord in der vorletzten Dezemberwoche bleiben die Einbruchszahlen in Bielefeld hoch. 35 Mal waren Einbrecher zwischen dem 18. und 24. Dezember in Bielefelder Wohnungen eingestiegen. In der vergangenen Woche, zwischen dem 25. und 31. Dezember, schlugen Einbrecher 22 Mal in Bielefeld zu. Und wieder waren mit jeweils sechs Fällen die Stadtbezirke Mitte und Schildesche am meisten betroffen. Der Rest verteilt sich gleichmäßig auf alle anderen Stadtbezirke. Ausnahme in der vergangenen Woche: Im gesamten Bielefelder Süden ist in der vergangenen Woche nur ein einziger Einbruch verzeichnet worden. 2010 nur 489 Einbrüche Insgesamt allerdings sind die Einbruchszahlen in der Stadt rückläufig. 678 Einbrüche zählte die Polizei im Jahr 2017. 2016 sind es laut Polizeibilanz 745 gewesen. Allerdings gibt es auch Jahre, in denen es wesentlich besser aussah: 2010 etwa gab es lediglich 489 Einbrüche. Dabei waren die Stadtbezirke Mitte und Schildesche am meisten betroffen. Dornberg oder Gadderbaum sind dagegen offenbar relativ unattraktiv für Wohnungseinbrecher. Bis Ende 2016 sind fast 1.500 Eigentümer und Mieter kriminalpolizeilich beraten worden, haben sicherheitstechnisch nachgebessert, sind aufmerksamer, so die Polizei. Der Trend gilt für ganz Nordrhein-Westfalen: Einbrecher schlagen in landesweit deutlich seltener zu. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Landeskriminalamt für 2017 einen Rückgang von rund 25 Prozent. Bereits 2016 war die Zahl der Einbrüche um 16 Prozent zurückgegangen - von 62.400 Fällen im Jahr 2015 auf 52.600 Fälle.

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