Bielefeld Rechtsstreit: Zweite Lärmmessung im Falkendom fällt aus

Gericht erkennt nach Heavy-Metal-Konzert zweite Veranstaltung nicht an

Jens Reichenbach

Bielefeld. Der Auftritt von "Hertz an Hertz", der von der NW mit einem „Stern des Jahres" ausgezeichnete Satireshow, am Samstag, 1. Juli, im Falkendom fällt aus. Grund dafür sind juristische Gründe. Wie berichtet, befinden sich die Betreiber des Falkendoms an der Meller Straße wegen Lärmproblemen mit zwei Nachbarsfamilien im Rechtstreit. Im Eilverfahren hatte das Verwaltungsgericht im Oktober 2016 ein Veranstaltungsverbot nach 22 Uhr ausgesprochen. Für die Hauptverhandlung haben sich die Streitparteien auf Vorschlag des Gericht auf drei Lärmtests geeinigt, die hinsichtlich der Lärmbelästigung für valide Zahlen sorgen soll. Nachdem das Livekonzert mit vier Heavy-Metal-Bands am Samstag, 24. Juni, bereits erste Messergebnisse geliefert hat (dem Vernehmen nach lagen die Werte auch über dem Grenzbereich), sollte am kommenden Samstag, 1. Juli, nun die Satireshow „Hertz an Hertz" mit dem Titel „Obergrenze – Wie laut darf Satire sein?" ein zweites Ergebnis liefern. Doch zwei Tage vor dem Auftritt hat das Gericht nun mitgeteilt, dass die Satireshow nicht als Testveranstaltung anerkannt werde, heißt es in einer Mitteilung des Falkendoms. Sie sei nicht repräsentativ für das Programm des Falkendoms, so die Begründung. Die Veranstaltung fällt deshalb aus, ein Nachholtermin steht noch nicht fest. So reagieren die drei Satiriker auf die Absage:

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