Die Bielefelder Kinderliedautorin Astrid Hauke hat für ihr Lied "Tanzende Flammen" eine Auszeichnung erhalten. - © Timo Blaschke
Die Bielefelder Kinderliedautorin Astrid Hauke hat für ihr Lied "Tanzende Flammen" eine Auszeichnung erhalten. | © Timo Blaschke

Bielefeld Bielefelder Kinderliederautorin gewinnt Gold-Auszeichnung bei Song-Contest

Astrid Hauke, bekannt als Lieselotte Quetschkommode, ist für das Lied "Tanzende Flammen" ausgezeichnet worden

Bielefeld. Die Bielefelderin Astrid Hauke ist beim Finale des Deutschmusik Song Contest 2016 mit Gold in der Kategorie World/Erlebnis-Musik ausgezeichnet worden. Insgesamt entpuppte sich ihr Hit "Tanzende Flammen" als Publikumsliebling und belegt Platz vier. Freude und Überraschung sind riesig bei Astrid Hauke alias Lieselotte Quetschkommode. Mit Gold hat sie überhaupt nicht gerechnet. „Es ist eine große Ehre und Freude", so die Künstlerin. Noch mehr freut sich über die Wertung des Publikums „Zwar bin ich mit meinem Hit „Tanzende Flammen" knapp an Bronze vorbeigeschrammt, aber bei der großartigen Konkurrenz freue ich mich, überhaupt unter den Top Ten gelandet zu sein. " Für Astrid Hauke ist das Urteil des Publikums am wichtigsten. „Ehrungen und Preise sind eine tolle Bestätigung für meine Arbeit. Doch der schönste Lohn ist immer noch das Leuchten in den Augen des Publikums. Wenn ich auf der Bühne stehe, herunterblicke und dieses Funkeln und Strahlen wahrnehme", sagt sie. Ihren Worten nach ist die direkte Interaktion mit dem Publikum unbezahlbar. „Klar sind steigende Gagen auch schön, doch am Ende kann man nichts mitnehmen. Außer Erinnerungen an unvergessliche Momente", betont sie. Mittlerweile blickt Astrid Hauke auf eine über zehnjährige Karriere zurück. Als Lieselotte Quetschkommode tourt sie deutschlandweit durch die Lande. „Ich bin mit Leidenschaft Künstlerin. Ich lebe für den Moment, für den Augenblick", sagt sie. „Für mich ist es einfach das Schönste, auf der Bühne zu stehen." Auch wenn die Anfangszeiten manchmal hart waren. „Als mir mein Bulli mitsamt Bühnenbildern, Kostümen, Musikinstrumenten geklaut wurde, war ich verzweifelt. Aber nur für einen kurzen Moment. Ich weiß einfach, das ich dafür geboren bin, um mit Musik und Schauspiel Freude zu schenken", so Astrid Hauke. „Ich habe einfach immer weiter gemacht und der Erfolg gibt mir Recht." Ihren Worten nach ist der Erfolg als Künstler schwer greifbar und einzuschätzen. „Meine Lieblingsgeschichte ist die der Malerin Carmen Herrera, sie malt ihr ganzes Leben lang. Und schwupps, erst mit 94 Jahren feiert die New York Times sie plötzlich als heiße Neuheit", sagt Astrid Hauke. „Mit über 100 Jahren zieht Carmen Bilanz und sagt 'Life is wonderful and funny'. Genauso sehe ich das auch."

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