Jöllenbeck/Schildesche SPD fordert: Moss die Planung entziehen

Verärgert darüber, dass Linie 3 nicht verlängert wird

Jöllenbeck/Schildesche. Bärbel Bitter und Stefan Eggert-Mines, die Vorsitzenden der SPD in den Stadtbezirken Jöllenbeck und Schildesche, schlagen vor, MoBiel mit der gesamten Stadtbahnplanung zu beauftragen. "Gut für die Bürgerinnen und Bürger in Heepen und Sennestadt, dass MoBiel die treibende Kraft bei der Realisierung dieser Strecken ist und dafür zwei neue Planer eingestellt hat. So können sie auf eine zielgerichtete Realisierung der Linien hoffen.

Nach diesen Erfahrungen wäre es sicherlich besser, die gesamte Stadtbahnplanung bei MoBiel in fähigere Hände zu legen", heißt es in einer Presseerklärung, die die beiden nach dem Ratsbeschluss über die Linie 3 vom Donnerstag (NW vom 23. November) verfasst haben. Baudezernent Gregor Moss (CDU) habe im Stadtentwicklungsausschuss erklärt, er müsse aufgrund eines Schreibens der Bezirksregierung handeln, "die das Planfeststellungsverfahren schließen wolle", "sonst würde er zur Rechenschaft gezogen", so die SPD-Sprecher.

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"Eine Unverschämtheit, denn der gleiche Herr Baudezernent hatte überhaupt keine Skrupel, den Ratsbeschluss von 2002, das Planfeststellungsverfahren einzuleiten" zur Verlängerung der Linie 3 bis Jöllenbeck, "auf die lange Bank zu schieben und seit 2004 quasi ganz ruhen zu lassen. (...) Dieses Verhalten hätte eigentlich disziplinarrechtliche Konsequenzen haben müssen."

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