Bielefeld Bielefelds zweitälteste Bewohnerin ist gestorben

Elfriede Mügge aus Theesen ist einen Tag vor Heiligabend gestorben

Alexandra Buck

Bielefeld. Die Bielefelderin Elfriede Mügge ist einen Tag vor Heiligabend im Alter von gesegneten 107 Jahren gestorben. Sie war die zweitälteste Bewohnerin der Stadt. Elfriede Mügge lebte mit ihrem Schwiegersohn in einem Haus, die beiden Enkeltöchter wohnen gleich nebenan. Das genoss die zweitälteste Bielefelderin in den letzten Jahren. Bis zuletzt im eigenen Zuhause Bis zuletzt lebte sie in ihrem eigenen Zuhause, das ist nicht selbstverständlich. Ein ambulanter Pflegedienst unterstützte die Familie bis zum Schluss. Zu Fuß ging es in den vergangenen Jahren bei Elfriede Mügge nicht mehr so gut. Doch auch das war für die Seniorin kein Grund für schlechte Laune. Ihr Motto: „Langsam patt – kommt auch nach Stadt." So widmete sich Elfriede Mügge in den letzten Jahren doch eher sitzenden Tätigkeiten: Sie spielte gerne eine Runde Scrabble oder Rummikub. Auch schätzte sie das Fernsehen und gerne auch ein Schläfchen zwischendurch. Das war früher anders, damals, als die geborene Wöhrmann bei der Post, beim Fernmeldeamt, arbeitete. Als Elfriede Wöhrmann wurde sie 1910 über der Gaststätte „Antik" an der Jöllenbecker Straße geboren. Zur Schule ging die kleine Elfriede zunächst in Theesen, später dann auf die Luisenschule. Ihren Mann Wilhelm hatte Elfriede Mügge um 50 Jahre überlebt. Das Paar hatte 1934 geheiratet, Tochter Ursula kam vier Jahre später zur Welt.

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