Ein Autofahrer aus Bielefeld war so betrunken, dass er sich nach dem 
Unfall Am Blackenfeld zu Hause erst einmal in sein Auto legen musste. 
Die Beleuchtung seines Autos war noch an. - © Symbolfoto: dpa
Ein Autofahrer aus Bielefeld war so betrunken, dass er sich nach dem
Unfall Am Blackenfeld zu Hause erst einmal in sein Auto legen musste.
Die Beleuchtung seines Autos war noch an. | © Symbolfoto: dpa

Bielefeld Fahrerflucht: Betrunkener liegt quer in seinem Auto

44-Jähriger touchiert Zaun und fährt davon. Jetzt ist sein Führerschein weg

Jens Reichenbach

Bielefeld-Vilsendorf. Nachdem er einen Unfall Am Blackenfeld verursacht hatte und dann weggefahren war, hat die Polizei den mutmaßlichen Verursacher wenig später betrunken in seinem Auto angetroffen. Laut Polizeibericht hatte am späten Sonntagabend eine aufmerksame Anwohnerin (68) gemeldet, dass ein Mercedes (A-Klasse) in einer Hofeinfahrt gegen einen Zaun gefahren sei. Doch Polizeibeamten konnten am Unfallort weder einen Schaden am Zaun, noch die A-Klasse feststellen. Weil sich die Anwohnerin aber das Kennzeichen gemerkt hatten, suchten die Streifenbeamten die Adresse des Autobesitzers auf. Dort bemerkten sie das gesuchte Auto, das mit eingeschalteter Beleuchtung in der Hofeinfahrt stand. Er lallte stark und torkelte beim Aussteigen Als sie hineinblickten, trauten die Beamten ihren Augen kaum: „Der 44-jährige Fahrer lag quer über Fahrer- und Beifahrersitz und bediente sein Handy", berichtete Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer. „Der Bielefelder lallte stark, roch nach Alkohol und torkelte beim Aussteigen." Im Innenraum des Mercedes lagen laut Polizei mehrere leere Bier- und Rum-Cola-Dosen. Der Betrunkene gab schließlich zu, betrunken Auto gefahren zu sein. Er musste auf dem Präsidium eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.

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