(v.l.) Verkehrssicherheitsberaterin Dunja Winkler, Kita-Leiterin Christina Grabow und DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus.
(v.l.) Verkehrssicherheitsberaterin Dunja Winkler, Kita-Leiterin Christina Grabow und DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus.

Heepen Warnwesten für Kindergartenkinder

In allen Einrichtungen des Roten Kreuz in Bielefeld / Insgesamt 480 Exemplare

Heepen. Die Kinder der Tagesstätte Lummerland des Roten Kreuzes (DRK) bewegen sich zukünftig noch sicherer im Straßenverkehr. Damit die Sichtbarkeit der Kita-Kinder bei Ausflügen, Spaziergängen oder anderen Touren verbessert wird, startete die Einrichtung stellvertretend für die sieben DRK-Kitas in Bielefeld mit dem Projekt "Kita-Warnwesten". Der DRK-Kreisverband hat dafür alle seine Einrichtungen in Bielefeld mit insgesamt 480 leuchtend gelben Westen für die Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren ausgestattet.

"Wir unternehmen mit den Mädchen und Jungen oft Ausflüge zu nahegelegenen Spielplätzen oder zu wichtigen Einrichtungen im Stadtteil wie Bezirksamt oder Bücherei", erzählt Christina Grabow, Leiterin der DRK-Kita Lummerland. Diese Anlässe werden regelmäßig genutzt, um mit den Kindern das Verhalten im Straßenverkehr zu besprechen und zu üben.

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Initiiert wurde das Projekt von DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus: "Uns kommt eine besondere Verantwortung zu, das Wohlergehen der uns anvertrauten Kinder zu gewährleisten". Daher sollten Eltern und andere Bezugspersonen mit den Kindern so früh wie möglich richtiges Verhalten im Straßenverkehr üben. Großegödinghaus sagt: "Erwachsene sind die wichtigsten Bezugspersonen für Kinder. Von ihnen lernen sie." Daher tragen auch alle Mitarbeiterinnen der DRK-Kindertagesstätten bei Ausflügen demnächst Warnwesten – allerdings in Orange.

Das Thema Verkehrerziehung ist in den DRK-Kitas ein Dauerbrenner. Es reiche nicht, dass die Mädchen und Jungen Warnwesten tragen. Christina Grabow erklärt: "Die Kinder müssen für Gefahrensituationen sensibilisiert werden." Wichtige Regeln werden daher häufig wiederholt.

Mitarbeiter der Polizei üben in Kursen in den DRK-Kitas mit den Vorschulkindern das Verhalten im Straßenverkehr, damit sie bis zur Einschulung sicher unterwegs sind. Regelmäßig hilft dabei auch Dunja Winkler, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei Bielefeld: "Kinder verhalten sich im Straßenverkehr anders als Erwachsene. Sie sind schwerer sichtbar und oftmals unberechenbar." Umso wichtiger sei es, dass die anderen Verkehrsteilnehmer sie frühzeitig gut sehen und somit rechtzeitig reagieren können.

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