Schwer demoliert: BMW und Audi wurden bei dem Unfall schwer beschädigt. Erstaunlich, dass die Insassen nur leicht verletzt wurden. - © Christian Mathiesen
Schwer demoliert: BMW und Audi wurden bei dem Unfall schwer beschädigt. Erstaunlich, dass die Insassen nur leicht verletzt wurden. | © Christian Mathiesen

Bielefeld Sechs Verletzte bei schwerem Unfall auf der Herforder Straße

5er BMW prallt in anfahrenden Verkehr und demoliert fünf Fahrzeuge

Jens Reichenbach

Bielefeld. Sechs Verletzte, fünf zum Teil total beschädigte Autos und eine Vollsperrung auf der Herforder Straße sind das Ergebnis eines schweren Unfalls am späten Dienstagabend. Der Grund: vermutlich überhöhte Geschwindigkeit. Wie ein Polizeisprecher am Unfallort mitteilte, standen vier der beteiligten Fahrzeuge gegen 22 Uhr an der Herforder Straße (Höhe Karolinenstraße) stadteinwärts an der roten Ampel: Nachdem die Ampel auf Grün gesprungen war, kam von hinten ein 5er BMW - "wahrscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit", wie die Polizei sagte. Der BMW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte von hinten in den gerade angefahrenen Verkehr. Durch die Wucht des Aufpralls schob der BMW gleich vier Autos ineinander. Der BMW und der zunächst getroffene Audi sowie ein Renault Zoe (Elektoauto) erlitten dabei Totalschaden. Der entstandene Schaden liegt geschätzt bei gut 80.000 Euro Der Audi wurde außerdem so stark gegen einen Ampelmasten geschleudert, dass der Signalgeber aus der Höhe auf die Straße herabstürzte. Der alarrmierte Rettungsdienst versorgte vor Ort insgesamt sechs Autoinsassen. Alle wurden bei dem Unfall leicht verletzt, vier von ihnen kamen zur ambulanten Versorgung per Rettungswagen ins Krankenhaus. Die drei Totalschäden mussten von Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Die übrigen beiden Unfallbeteiligten konnten selbst die Heimreise antreten. Die Herforder Straße musste rund 120 Minuten beidseitig voll gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr über Nebenstraßen ab. Der geschätzte Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen der Polizei bei gut 80.000 Euro liegen.

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