2016 haben in Bielefeld erstmals Störche gebrütet - in der Johannisbachaue. - © Archivfoto Sarah Jonek
2016 haben in Bielefeld erstmals Störche gebrütet - in der Johannisbachaue. | © Archivfoto Sarah Jonek

Bielefeld In der Johannisbachaue leben immer mehr Tier- und Pflanzenarten

Experten der Biologischen Station haben im Sommer 2015 die Heckrinderweiden in der Aue untersucht

Bielefeld. Experten der Biologischen Station Bielefeld/Gütersloh haben im Sommer 2015 im Auftrag des Umweltamtes die Heckrinderweiden in der Johannisbachaue untersucht und mit den Ergebnissen von 2011 verglichen. Nach sieben Jahren der Beweidung hat die Zahl der Arten demnach weiter deutlich zugenommen. Bei den Pflanzen ist die Artenzahl besonders auf den ehemaligen Ackerflächen um teilweise mehr als 50 Prozent gestiegen. Auf den Nordweiden wachsen beispielsweise über 60 Pflanzenarten. Bemerkenswert sei hier das Vorkommen der Wiesen-Margerite mit über 80 Exemplaren. Die Margerite war früher weit verbreitet, steht aber heute auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten für Nordrhein-Westfalen. Aber auch Sumpf-Schafgarbe, Wasser-Greiskraut und Blasen-Segge, ebenfalls Arten der Vorwarnliste, sind in das Untersuchungsgebiet eingewandert...

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