Der Lübrasser Weg war am Montagabend Schauplatz eines größeren Feuerwehreinsatzes. - © Christian Mathiesen
Der Lübrasser Weg war am Montagabend Schauplatz eines größeren Feuerwehreinsatzes. | © Christian Mathiesen

Bielefeld Drei Bielefelder bei Zimmerbrand in Heepen schwer verletzt

Jürgen Mahncke
Jens Reichenbach

Bielefeld. In einem Zwei-Familien-Haus am Lübrasser Weg im Stadtteil Heepen ist Montagabend gegen 20.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand in einem der Zimmer wurde ein Bewohner (49) schwer verletzt, eine schwangere Nachbarin und ihr Sohn (2) kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer offensichtlich in einem Wohnzimmer in der Erdgeschosswohnung des Hauses aus. Bemerkt hatte es die Bewohnerin des oberen Stockwerks, die dort mit ihrem Kind lebt. Bewohner muss mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus Bei Eintreffen der Brandbekämpfer war das Treppenhaus bereits voller Qualm. Den 30 Einsatzkräften der Bielefelder Berufsfeuerwehr und der Löschabteilung Heepen gelang es dennoch, in die Wohnung einzudringen und das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. Der Bewohner (49) der betroffenen Wohnung hatte nach Angaben von Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer im Nebenraum geschlafen und dabei reichlich giftigen Qualm eingeatmet. Er wurde von Brandbekämpfern aus dem Haus geführt. Mit einer schweren Rauchvergiftung musste er vom Notarzt und dem Rettungsdienstpersonal medizinisch versorgt werden. Die Mieterin (29) und ihr Kind aus dem Obergeschoss kamen mit dem Schrecken davon. Sicherheitshalber wurden aber auch sie ins Krankenhaus gefahren. Sie gelten nach Angaben der Polizei als leicht verletzt. Kripo sicher: Dreifachsteckdose löste folgenschweren Brand aus Die Ursache des Feuers liegt nach Angaben der Kripo in einem technischen Defekt. Das Feuer soll von einer Dreifachsteckdose ausgegangen sein, so Landwehrmeyer. Die drei Bewohner konnten nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Vor allem das betroffene Erdgeschosszimmer sei völlig ausgebrannt, hieß es von der Feuerwehr. Die Brandexperten der Feuerwehr sowie die Polizei schätzen den entstandenen Schaden auf etwa 50.000 Euro ein.

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