Es geht um die Entlastung der Braker Straße: Gerhard Wäschebach beim Vortrag vor 130 Leuten. Viele Interessierte kamen zum Vortrag und diskutierten über die Bauarbeiten an der Grafenheider Straße. - © Anastasia Reimer
Es geht um die Entlastung der Braker Straße: Gerhard Wäschebach beim Vortrag vor 130 Leuten. Viele Interessierte kamen zum Vortrag und diskutierten über die Bauarbeiten an der Grafenheider Straße. | © Anastasia Reimer

Brake Grafenheider Straße bekommt zwei Kreisel

Auf einer Bürgerversammlung wurde das Konzept vorgestellt

Anastasia Reimer

Brake. Die Braker Straße soll entlastet werden. Darum wird der Ausbau der Grafenheider Straße fortgeführt. Die Baupläne für den dritten Bauabschnitt wurden während einer Bürgerversammlung präsentiert durch Gerhard Wäschebach, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bezirksvertretung Heepen, Achim Schmidt, Vorsitzender der Braker SPD und Hans-Werner Klemme vom Amt für Verkehr. Zwischen Friedhof und Engerscher Straße soll die Grafenheider Straße ausgebaut werden. Ein Kreisverkehr wird dort, wo die Fehmannstraße abgeht, entstehen. Von diesem ersten Kreisverkehr bis zur Engerschen Straße verläuft der Ausbau, abgeschlossen wird er an der Stelle mit einem zweiten Kreisverkehr. Abschluss dieses dritten Bauabschnitts zwischen den Kreiseln ist für 2019 vorgesehen. "Der dritte Bauabschnitt soll zügig ausgebaut werden", erklärt Klemme. Damit soll die Braker Straße entlastet werden. Das sehen aber nicht alle so. "Bis die Herforder Straße nicht komplett ausgebaut ist, ist das wirkungslos", sagt Hans-Dieter Prester. Der Anwohner befürchtet einen Rückstau auf der Grafenheider Straße. Aktuell fahren über die Herforder Straße täglich 32.000 Autos. Deren Ausbau ist für 2030 anvisiert. Zwischen Rabenhof und der Grafenheider Straße ist sie vierspurig geplant. Wäschebach hält die Befürchtungen Presters für unbegründet. "Die Stadt hat das Konzept der SPD übernommen. Das ist ein gutes Zeichen." Es wurde auch ein Konzept des vierten Bauabschnittes vorgestellt. Dieser sieht den Ausbau der Grafenheider Straße zwischen der Bundesbahn und der Herforder Straße vor. "Dieses Vorhaben steht in den Sternen", sagt Wäschebach. Realisiert werden könne der vierte Bauabschnitt vermutlich nur mit einer großen Koalition im Stadtrat. Über den Stand der L 712n informierte Klemme: Der letzte Bauabschnitt ist planfestgestellt; dagegen hat es Klagen gegeben, die aber vom Verwaltungsgericht in Minden abgewiesen wurden.

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