Christina Gülde (rechts), Lehrerin für Sport und Biologie, erläutert ein Produkt aus dem Lehrstück. - © FOTO: NW
Christina Gülde (rechts), Lehrerin für Sport und Biologie, erläutert ein Produkt aus dem Lehrstück. | © FOTO: NW

Gadderbaum 10 Jahre Lehrkunstwerkstatt

Symposium an den Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen

Gadderbaum. "Es ist wichtiger, sich intensiv einzulassen, als effektiv voranzukommen." Mit diesem Zitat des Pädagogen Martin Wagenschein wurde in der Aula der Fr.-v.Bodelschwingh-Schulen ein Symposium anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Arbeitsgruppe Lehrkunst-Didaktik eröffnet. In der Lehrkunst-Werkstatt werden Unterrichtsreihen zu bedeutsamen Gegenständen – Sternstunden der Menschheit – erarbeitet, variiert, weiterentwickelt und reflektiert.

Zunächst wurde Gästen anderer Schulen die Gelegenheit gegeben, Lehrstücke kennen zu lernen. Mitglieder der Lehrkunst-Werkstatt gewährten in Präsentationen Einblicke in Unterrichtsreihen zu Themen wie "Fabeln von Aesop bis heute", "Rembrandts Bibelbilder" oder "Das Fallgesetz im Wasserstrahl", spielten Unterrichtssituationen an und stellten Ergebnisse dar. Dann richteten sich Vorträge an das Kollegium der Bodelschwingh-Schulen und die auswärtigen Gäste. Der Publizist und Journalist Ulbricht Grober referierte über Nachhaltigkeit.

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Anschließend ging die Luzerner Hochschullehrerin Susanne Wildhirt auf Kerngedanken der Lehrkunst-Didaktik und den Überschneidungsbereich zwischen Lehrkunst und Nachhaltigkeit ein. Abschließend spannte Christoph Berg – der, Gründervater der Lehrkunst-Didaktik, einen Bogen zu Comenius und schloss mit einem Ausblick auf die zukünftige Weiterarbeit die Veranstaltung.

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