Wie die Orgelpfeifen: Im Schneeeulen-Gehege im Tierpark Olderdissen gibt es wieder Nachwuchs. - © Sarah Jonek
Wie die Orgelpfeifen: Im Schneeeulen-Gehege im Tierpark Olderdissen gibt es wieder Nachwuchs. | © Sarah Jonek

Bielefeld Olderdissen: Warum sind die Schneeeulen-Küken alle unterschiedlich groß?

Guter Job, Frau Eule: Aus acht Eiern sind sieben kleinen Federbälle geschlüpft

Alexandra Buck

Bielefeld. Es gibt kaum Tiere mit einer so so ausgeprägten Mimik wie kleine Schneeeulen. Gleich sieben Exemplare sind jetzt im Tierpark Olderdissen geschlüpft. Meistens schauen die Kleinen aus vorwurfsvollen Augen in die Welt. Auch ein wenig Traurigkeit schwingt zuweilen mit. Weiterhin sind Desinteresse und auch ein Sinn für Humor zu erkennen. Das haben sie wohl von der Frau Mama, die sich auf dem Foto geradezu zu amüsieren scheint. Frischer Wind im Liebesleben Apropos Frau Mama: Seit zwei Jahren rappelt's bei den Olderdissen-Schneeeulen wieder im Karton. Vor vier Jahren kam die schwarzweiße Schöne (vier Jahre alt) zu ihrem immerhin schon 22 Jahre Gefährten nach Bielefeld. Gebrütet hatte der Eulenmann mit der Vorgängerin länger nicht mehr. Bereits im vergangenen Jahr hatte er mit seiner Neuen zwei kleine Knäuel großgezogen. Wie die Orgelpfeifen marschieren die Nachwuchs-Eulen  durch das Gehege. Schließlich sind sie alle zu unterschiedlichen Zeiten geschlüpft. Der Älteste kam am 28. Juni auf die Welt, wie Chef-Tierpfleger Markus Hinker berichtet. Und immer einige Tage zeitversetzt schlüpfte der Rest der flauschigen Bande. Wie viele der Tiere in der freien Natur überleben würden, hinge vom Nahrungsangebot ab. Im Tierpark gibt's aber Gott sei Dank Vollverpflegung - und von Nahrungsknappheit ist man weit entfernt. Alles zum Thema Tierpark Olderdissen

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