Sekundarschule Bethel - © Privat
Sekundarschule Bethel | © Privat

Bielefeld Sekundarschule soll ein Jahr später schließen

Schulausschuss: Politiker bitten Bethel darum, im kommenden Schuljahr Kinder aufzunehmen

Monika Kophal

Bielefeld. Die Sekundarschule in Bethel soll im kommenden Schuljahr keine Schüler mehr aufnehmen und damit auslaufen. Die Mitglieder des Schulausschusses haben nun einstimmig beschlossen, Bethel um ein Jahr Aufschub zu bitten. Mit je drei Parallelklassen ist die Sekundarschule stets ins neue Schuljahr gestartet. Sollte es nun, wie angekündigt, zu der Schließung kommen, muss die Stadt als Schulträger im neuen Schuljahr 75 zusätzliche Fünftklässler an städtischen Schulen unterbringen. Würde Bethel die Schließung um ein Jahr verschieben und im kommenden Schuljahr nochmals Schüler aufnehmen, bliebe der Stadt Zeit, nach Alternativen zu suchen. „Es ist unsere Aufgabe eine Lösung für diese 75 Kinder zu finden", sagte Marcus Kleinkes (CDU). Die Stadt selbst plant eine eigene Sekundarschule, die im größeren Gebäude der Brodhagenschule entweder im Schuljahr 2017/18 oder 2018/19 entstehen soll. Aus diesem Grund sei laut Kleinkes eine Verschiebung der Schließung hilfreich. Zudem beschlossen die Mitglieder des Ausschusses, einen Vertreter der Bezirksregierung Detmold zur kommenden Sitzung des Schulausschusses einzuladen, um die Mitglieder vor dem Hintergrund einer möglichen Schließung der Sekundarschule in Bethel über Wege einer Schulentwicklungsplanung zu beraten. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Gadderbaum hatten sich in der vergangenen Sitzung einstimmig für die Errichtung einer städtischen Sekundarschule in Bethel ausgesprochen. Der Schulausschuss soll sich nun mit der Angelegenheit befassen.

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