Abriss: Die katholische Piuskirche erlaubt den Einblick ins Innere, der Bagger hat Teile der Außenwand entfernt. Der Turm steht noch, aber ohne Hahn und Kreuz. Zu erkennen ist die Fläche, auf der das Mosaik „Der wiederkehrende Christus" die Kirche schmückte. - © Kurt Ehmke
Abriss: Die katholische Piuskirche erlaubt den Einblick ins Innere, der Bagger hat Teile der Außenwand entfernt. Der Turm steht noch, aber ohne Hahn und Kreuz. Zu erkennen ist die Fläche, auf der das Mosaik „Der wiederkehrende Christus" die Kirche schmückte. | © Kurt Ehmke

Gadderbaum Bielefelder Kirche wird dem Erdboden gleich gemacht

Besondere Einblicke geboten

Kurt Ehmke

Gadderbaum. Wer einmal in der Piuskirche gebetet hat, der dürfte diese letzten Anblicke seiner Kirche mit Wehmut betrachten. Nachdem Hahn und Kreuz bereits vom Turm geholt worden waren, ist nun das Kirchenschiff geöffnet und erlaubt den Einblick in die frühere Kirche. In den kommenden Tagen wird weiter abgerissen, vermutlich in der kommenden Woche wird auch der Turm fallen. Dann ist die Piuskirche nach knapp 60 Jahren Geschichte. Die katholischen Gläubigen, die längst zu St. Jodokus gehören, können entweder in die Kirche am Klosterplatz gehen oder in die Kapelle des „St.-Pius-Pflege- und Wohnheimes". Der Hahn soll künftig die Jöllenbecker Liebfrauenkirche zieren, liegt aber noch in einer Gadderbaumer Garage (auch das Altarmosaik ist eingelagert). Die Bänke sind in Ungarn, die Glocken sollen nach Polen gebracht werden.

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