Oben angekommen stellt Ziborich fest: „Das sieht von unten doch immer alles etwas kleiner aus." Dass der goldene, von Wilhelm Heiner entworfene Hahn einen Meter groß ist, überrascht dann doch. Das Kreuz misst fast fünf Meter, beide zusammen wiegen gut 150 Kilogramm. Und beide wehren sich nach Kräften da oben auf dem Dach der Kirche, die in dieser Woche abgerissen werden soll. 45 Minuten lang ringen die beiden Männer von der Abbruchfirma Rolker mit dem Hahn. „Ist ja auch unser erster Hahn", sagt Ziborich und grinst. Der Hahn liegt in einem Kugellager, klar, er musste sich 60 Jahre lang drehen. Am Kreuz halten ihn Schrauben. Und die sitzen fest. - © Kurt Ehmke
Oben angekommen stellt Ziborich fest: „Das sieht von unten doch immer alles etwas kleiner aus." Dass der goldene, von Wilhelm Heiner entworfene Hahn einen Meter groß ist, überrascht dann doch. Das Kreuz misst fast fünf Meter, beide zusammen wiegen gut 150 Kilogramm. Und beide wehren sich nach Kräften da oben auf dem Dach der Kirche, die in dieser Woche abgerissen werden soll. 45 Minuten lang ringen die beiden Männer von der Abbruchfirma Rolker mit dem Hahn. „Ist ja auch unser erster Hahn", sagt Ziborich und grinst. Der Hahn liegt in einem Kugellager, klar, er musste sich 60 Jahre lang drehen. Am Kreuz halten ihn Schrauben. Und die sitzen fest. | © Kurt Ehmke

Bielefeld Das Ende einer weiteren Bielefelder Kirche

Die katholische Piuskirche in Gadderbaum wird abgerissen

Kurt Ehmke

Gadderbaum. Kreuz und Hahn landen nach knapp zwei Stunden sanft auf dem Asphalt vor der Piuskirche. Damit ist ein weiteres Stück der fast 60-jährigen Geschichte dieser katholischen Kirche in Gadderbaum vorbei. Der Hahn auf dem Kreuz soll nach Jöllenbeck wechseln, liegt nun aber erst einmal in einer Gadderbaumer Garage.

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