Das Hochlandrind-Kalb Christina im Tierpark Olderdissen. - © Barbara Franke
Das Hochlandrind-Kalb Christina im Tierpark Olderdissen. | © Barbara Franke

Gadderbaum Jede Menge Nachwuchs im Tierpark Olderdissen

Leser Peter Arnold hat die gut einstündige Geburt eines jungen Wisents fotografiert

Kurt Ehmke

Gadderbarum. Der Tierpark bietet in diesen Tagen das pralle Leben: Junge Störche und Luchse, jetzt auch ein junges Wisent. Fotografiert hat es Peter Arnold, der am Samstag bei der Geburt zufällig im Tierpark war und sich das besondere Schauspiel ansehen konnte. Nun stolpert das kleine Kalb im Gehege neben dem Haupteingang herum – und erfreut die Besucher. Gut 25 Kilo ist es schwer, bis zu 400, 500 Kilo kann es bald wiegen. Doch auch andere Tiere ziehen die Blicke an. Denn auch die sind aktiv – so geben die Murmeltiere im Gehege der Steinböcke alles, um den herumrennenden mächtigen Tieren auszuweichen; und trotzdem immer einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Kampf der Steinbockherren Ihre Mitbewohner, die Steinböcke, bieten aber auch eine wirklich gute Show: Sie lassen es im wahrsten Sinne des Wortes krachen. Im Vorteil ist immer, wer oben steht. Entweder wird dafür ein großer, im Gehege liegender Baum ausgewählt – oder die natürlichere Umgebung oben auf den Felsen. Besonders spektakulär anzusehen ist der Kampf der Herren, wenn einer von beiden es auf die Hütte geschafft hat – und manchmal stehen sogar beide oben auf dem Dach und bemühen sich, bald wieder alleine da oben zu thronen. Wesentlich ruhiger geht es am Kormoranteich zu – hier, wo nach der Sanierung der Mauer und der Entschlammung des Gewässers wieder klareres Wasser zu sehen ist, mögen es die schwarzen, bei Fischern unbeliebten Vögel, auf dem inszenierten Wrack zu hocken und den Enten beim Herumgründeln zuzusehen. Max und Jule sind sehr aktiv Max und die ins hohe Braunbärenalter gekommene Jule sind derweil wieder richtig aktiv in ihrem großen Gehege – und haben dabei immer die Silberfüchse im Blick, ihre neuen Mitbewohner, denen ein kleines Fluchtloch jederzeit den Rückzug ermöglicht. Auch bei den Wölfen spielt sich die Zweisamkeit zwischen Aik und Rieke weiter ein – sie bevorzugen den hinteren Teil des großen Geheges, sind aber auch immer wieder einmal an den Scheiben des Alt-Geheges zu sehen. Hier, quasi gegenüber, ist bei den Hirschen das große Wachsen angesagt: Hansi schiebt sein Geweih immer weiter raus, auf dass er im Herbst dann wieder ein echt prächtiger Kerl ist – davor aber stehen die Kühe im Vordergrund, denn: Es gibt Babys.

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