Dornberg Erst die Berechnung, dann die Rechnung

Straßenbeleuchtung soll Bürger nicht belasten

Dornberg (mönt). Derzeit wird in Bielefeld die Straßenbeleuchtung verändert. Die alten Pilz-Opalglas- und Kugelleuchten werden gegen neue Leuchten mit LED-Technik ersetzt – auch in Dornberg. Das kostet die Anlieger kein Geld, so lange die Anzahl der Lampen gleich bleibt. Kommen aber zusätzlich Leuchten hinzu, um den Verkehrsraum besser auszuleuchten, werden Anliegerbeiträge erhoben.

Die Dornberger Bezirksvertreter stehen dem aber sehr kritisch gegenüber. "Wir möchten, dass frühzeitig darauf hingewiesen wird und nicht einfach die Rechnungen bei den Menschen ins Haus flattern", mahnte Angelika Wilmsmeier (FDP). "Bevor Rechnungen gestellt werden, sollten wir in der Bezirksvertretung eine genaue Berechnung darüber bekommen", forderte Winfried Huber (BfB). Dieser Meinung schlossen sich alle Bezirksvertreter an. Sie sind der Meinung, dass die Bürger nicht für etwas zur Kasse gebeten werden dürfen, womit die Stadt Energie und somit Geld spart.

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Zusätzliche Leuchten sind unter Umständen deswegen gefordert, weil die neuen LED-Lampen die Straße zwar technisch gesehen besser ausleuchten, sie subjektiv aber als schwächer wahrgenommen werden, weil ihr Streulicht geringer ist, Zwischenräume oder Vorgärten beispielsweise dadurch dunkler wirken.

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