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Uni Bielefeld | © ARCHIVFOTO: ANDREAS ZOBE

Bielefeld Opposition entrüstet über Absage an medizinische Fakultät in Bielefeld

Abruszat: "Nicht mal Geld für kleine Lösung"

Bielefeld (hl). Auf die deutliche Absage von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) an eine medizinische Fakultät in Bielefeld (diese Zeitung berichtete) reagieren CDU und FDP entrüstet. "Skandalös" nennt CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann die Entscheidung. "Sie zeigt, dass Frau Krafts Versprechen einer vorsorgenden Politik nur leeres Gerede ist."

Bielefeld brauche dringend die medizinische Fakultät für OWL, um die ärztliche Versorgung sicherzustellen. "Die CDU erwartet, dass die Landesregierung ihre Entscheidung revidiert und unverzüglich ein finanziell verantwortbares Konzept zur Errichtung vorlegt", sagte Laumann.

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Der Mindener FDP-Landtagsabgeordnete Kai Abruszat erinnert "an das Versprechen der SPD in der Region, mindestens 200.000 Euro" in den Landeshaushalt für die Medizinerausbildung einzustellen. Keinen einzigen Cent finde man dort.

Georg Fortmeier (SPD-MdL) spricht von "Oppositionsgetöse". Im Haushalt werde erstmalig "eine Verpflichtung" zur medizinischen Ausbildung aufgenommen. "Damit ist das Projekt haushaltsmäßig verankert."

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