Rundum modernisiert: So soll der Bau des Rewe-Marktes an der Babenhauser Straße nach Fertigstellung aussehen. Die Außenfassade wird mit Holz verschönert. Auch der Aldi-Markt bleibt. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf knapp vier Millionen Euro. - © Detering Architekten
Rundum modernisiert: So soll der Bau des Rewe-Marktes an der Babenhauser Straße nach Fertigstellung aussehen. Die Außenfassade wird mit Holz verschönert. Auch der Aldi-Markt bleibt. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf knapp vier Millionen Euro. | © Detering Architekten

Babenhausen/Gellershagen Supermarkt-Gebäude wird grundsaniert

Babenhausen/Gellershagen. Kunden von Rewe und Aldi in Babenhausen müssen sich für die kommenden Monate ein wenig umgewöhnen: Das Gebäude, in dem sich die beiden Supermärkte befinden, wird grundsaniert. Die Veränderungen betreffen vor allem das Rewe-Center. Der Aldi-Markt bleibt eigentlich, wie er ist, ist durch die Arbeitern auf dem Gelände aber auch indirekt betroffen. Die Architekten Sven Detering und Reinhard Stenger haben den Auftrag, den Mitte der 1970er Jahre erstellten Bau komplett umzukrempeln. Alles wird erneuert, die Energieversorgung, die Aufteilung der Bereiche im Rewe-Markt, und vor allem auch das äußere Erscheinungsbild. „Wir bauen einen Arkadengang zwischen den Parkplätzen und dem Markt", sagt Detering. Die Fahrradständer und die Einkaufswagen sind zukünftig überdacht. Alle Funktionen des Marktes werden neu sortiert. Durch den Um- und Zubau wird der Markt an Fläche gewinnen. Die Grundverkaufsfläche wächst um 150 Quadratmeter auf dann 3.300 Quadratmeter. Besonders auffällig wird die Gestaltung der Frontfassade werden, die eine Holzverkleidung erhält. Innen werden eine Floristikabteilung und eine Sushibar hinzukommen. Imbiss, Bäcker und alle anderen Anbieter bleiben. Die Gesamtinvestition beläuft sich laut Immobilieneigentümer Alexander Wangerowski auf knapp vier Millionen Euro. Dessen Vater hatte das Gebäude 1974 als Zentrale der Real-Handelsgesellschaft errichtet, die später den Real-Märkten ihren Namen gab. In dem Gebäude selbst untergebracht waren in den vergangenen mehr als 40 Jahren zunächst ein Coop-Markt, dann ein Comet, ein Extra-Markt und seit geraumer Zeit das Rewe-Center mit seinem Untermieter Aldi. Für Rewe-Marktleiter Wilhelm Samson und Rewe-Bezirksleiterin Vanessa Thien ist es wichtig, dass der Verkauf trotz des Umbaus ununterbrochen weitergeht. Das ist gelungen. Die Arbeiten sind dafür aufgeteilt in vier Abschnitte, so dass im Gebäude immer weiter verkauft werden kann. Nur der Getränkemarkt ist ausgelagert worden in ein Zelt auf dem Parkplatz. Deswegen könnte es dort etwas enger als üblich werden. Ende November, so der Plan der Architekten Detering und Stenger, soll die Sanierung abgeschlossen sein. Der Aldi-Markt wollte sich laut Immobilieneigentümer nicht an der Sanierung beteiligen. Er vermutet, dass der Aldi mit seiner Größe von 800 Quadratmetern vom Unternehmen als nicht zukunftsträchtig eingestuft wird. Aldi möchte laut Branchenkenner mittlerweile seine Waren auf deutlich größeren Flächen anbieten, gerne 1.000 bis 1.200 Quadratmeter. Das ist in dem Gebäude an der Babenhauser Straße jedoch nicht möglich.

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