Bachaueninitiative - © Kurt Ehmke
Bachaueninitiative | © Kurt Ehmke

Bielefeld Naturschützer bitten Bielefelder Hundehalter um Rücksicht

Rücksicht: Wenn Hunde auf der Wiese am Babenhauser Bach ihr geschäft hinterlassen, fressen Pferde das gemähte Gras nicht mehr. Außerdem behindern Stöcke und Löcher die Mähmaschinen Dornberg

Kurt Ehmke

Bielefeld. Zwischen Hund und Pferd, aber auch den Wildtieren passt es nicht. Deshalb bittet die fünfköpfige Dornberger Bachauen-Initiative nun Hundehalter darum, ihre Tiere auf der aufwändig gepflegten Streuobstwiese am Babenhauser Bach nicht laufen zu lassen. Hintergrund: Die Wiese wird regelmäßig auf traditionelle Art und Weise mit einem Balkenmäher gemäht – und das Mähgut im Bauerngärtchen an Pferde verfüttert. „Die aber sind sensibel: Wenn da ein Hund sein Geschäft gemacht hat, fressen die Pferde nichts mehr", sagt Gundi Richter-Kempkes. Auch seien geworfene Stöckchen, die auf der Wiese nahe der Endhaltestelle Lohmannshof liegen bleiben, für die Technik der Mähmaschine schädlich. Sogar gebuddelte Löcher schadeten. Hinzu komme, so Hermann Wegener, „dass die Wildtiere von der anderen Seite des Bach es von der Landwirtschaft bedrängt werden – und wenn dann von hier aus noch Hunde die Hasen, Rehe, Fasane und Bodenbrüter bedrängen, haben sie keinen Rückzugsraum mehr." Deshalb bittet die 2012 gegründete Initiative darum, auf der kleinen Wiese die Hunde nicht laufen zu lassen. Schilder dokumentieren das – betont freundlich.

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